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Bereits beim Bau des ersten Abschnitts der Hochdruckgasleitung auf der Strecke Lwówek-Odolanów konnte die Porr ihre Expertise beweisen

Porr erhält Pipeline-Auftrag

18.05.2018

Die Porr wurde mit dem Bau einer weiteren Gas-Pipeline in Polen beauftragt. Was es kostet und warum es dem Unternehmen wichtig ist neben dem Straßenbau auch im Bereich der Infrastruktur präsent zu sein, lesen Sie hier.

Ein Konsortium aus der Porr S.A. und Denys NV wurde von Gaz-System S.A. mit dem Bau der Hochdruck-Gas-Pipeline Tworóg-Tworzen beauftragt. Die Pipeline ist bereits das zweite Projekt, das die Porr für den polnischen Gastransportbetreiber bauen wird und bereits der vierte Auftrag, den sie im Energieversorgungsbereich in Polen erhalten hat. „Wir konnten unsere hohe Kompetenz in dieser Sparte des Infrastrukturbaus in unserem Heimmarkt schon mehrfach unter Beweis stellen“, sagt Karl-Heinz-Strauss, CEO der Porr AG. In Polen gebe es derzeit einen Boom im Straßenbau, darüber hinaus sei es dem Unternehmen aber wichtig, auch in der Infrastruktur sowie dem Wohn-, Büro- und Industriebau präsent zu sein.

Die neue Gas-Pipeline mit einem Durchmesser von einem Meter und einem Druck von 8,4 Megapascal wird eine Länge von 55,2 Kilometer aufweisen und entlang einer bereits existierenden Pipeline verlaufen. Sie ist Teil des Nord-Süd-Gaskorridors von Świnoujście bis Kroatien und soll den Transport von Erdgas in der Woiwodschaft Opole sowie in der Region Schlesien verbessern. Das Auftragsvolumen beträgt rund 68 Millionen Euro und wird länger als zwei Jahre dauern.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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