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Prämie für Integration

23.02.2018

Statt um Verteilungsquoten zu ringen, sollten die EU-Mitgliedstaaten die Kohäsionsfonds dazu nutzen, Migranten in Unternehmen auszubilden und zu beschäftigen.

Da aus meiner Sicht die Integration von Migranten nur über Betriebe laufen kann, wäre es auch wichtig, sie aus den Kohäsionsfonds zu fördern. Unternehmen in der EU für jeden eingestellten Asylberechtigten drei Jahre lang mit 1.000 Euro pro Monat zu unterstützen, wäre dabei ein klarer Schritt in die richtige Richtung. Denn das würde die Aufnahmebereitschaft für Asylberechtigte deutlich erhöhen. Zugleich würde eine solche „Integrationsprämie“ helfen, europäische Solidarität nicht über eine Quote zu erreichen, was immer Verärgerung und Bevormundungsängste auslöst, sondern über ein Anreizmodell. Um Einheimische dabei nicht zu vernachlässigen, wäre es zudem sinnvoll, neben Ausländern auch Langzeitarbeitslosen Hilfen aus den Fonds für Arbeit und Soziales zuzusichern. Dieser Plan steht im Einklang mit der Systematik und den Richtlinien der europäischen Kohäsionsfonds und könnte aus nicht abgerufenen Mitteln am Ende einer Förderperiode finanziert werden.

Autor/in:
Christoph Leitl

Präsident WKÖ

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