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Projekt „Lehre und Fußball“ holt zweiten Platz beim Integrationspreis

13.12.2011

19 Projekte, die zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund beitragen, zeichneten Staatssekretär Sebastian Kurz und Sportminister Norbert Darabos heuer aus. Die BAUAkademie Wien sicherte sich mit ihrer Initiative „Lehre und Fußball“ Platz 2 und damit 1.000 Euro.

Seit zwei Jahren erhalten junge Fußballer in der BAUAkademie Wien die Chance, Lehre und sportliche Karriere unter einen Hut zu bringen. 37 Nachwuchshoffnungen von den Vereinen Rapid, Austria, Admira und Vienna werden hier zum Maurer, Schalungsbauer und Tiefbauer ausgebildet. Der Unterricht an der BAUAkademie wird den Trainingsplänen angepasst. 60 Prozent der Nachwuchskicker haben Migrationshintergrund.

 

„Der Lehrabschluss ermöglicht die berufliche Integration von Spitzensportlern. Nach dem sportlichen Karriereende besteht auf Basis der Facharbeiterausbildung am Bau ein breites Betätigungsfeld in der Bauwirtschaft und die Möglichkeit der Karriere in einer Baufirma als Polier (mittleres Management) oder Bauleiter bis hin zu einem Studium“, so Ing. Josef Pein, Obmann des Berufsausbildungsausschusses der Geschäftsstelle Bau.

 

„Zusätzliche Trainingseinheiten an der BAUAkademie sind Teil der Ausbildung. Wir wollen die Zahl der Drop-outs sowohl im schulischen als auch im sportlichen Bereich verringern“, erklärt Thomas Prigl das ehrgeizige Ziel des Projektes und verrät: „Mit den 1.000 Euro werden wir mit den Jungs im Sommer ein Trainingscamp eines bekannten, internationalen Fußballklubs in Österreich besuchen.“

 

Der Integrationspreis wurde heuer zum bereits vierten Mal vom Österreichischen Integrationsfonds organisiert und in Kooperation mit dem Sportministerium, Raiffeisen und Coca Cola vergeben. Damit werden besonders nachhaltige und innovative Projekte ausgezeichnet, die zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund beitragen.

www.integrationsfonds.at

 

 

Einzigartiges „triales“ Ausbildungssystem

Bau-Lehrlinge in Österreich erhalten durch das  „triale“ Ausbildungssystem ein einzigartiges Rüstzeug: Zusätzlich zur Ausbildung im Lehrbetrieb und der Berufsschule verbringen alle Maurer, Tiefbauer und Schalungsbauer bis zu neun Wochen an einer der acht österreichweiten BAUAkademien. In diesen – von Unternehmen des Baugewerbes und der Bauindustrie finanzierten – Einrichtungen erlernen und vertiefen die zukünftigen Facharbeiter im intensiven Training mit erfahrenen Ausbildnern alle notwendigen fachpraktischen Fertigkeiten.

 

Weitere Infos zur Lehrlingsinitiative unter www.baudeinezukunft.at bzw. www.bauakademie.at

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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