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Raiffeisenhaus Zubau

31.07.2014

Raiffeisenhaus Zubau




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© Vasko+Partner


Partner







Das Klimaschutz-Hochhaus

Der Zubau vom Raiffeisenhaus Wien, die neue Konzernzentrale der Raiffeisen Holding Niederösterreich-Wien am Wiener Donaukanal, gilt als Meilenstein für Klimaschutz, Ressourcenschonung und Energieeffizienz. Nach den Plänen der Architekten Dieter Hayde und Ernst Maurer ist die Strabag mit der Ausführung beauftragt. Die Herausforderung bei dem Projekt liegt vor allem in der Logistik, da der Bauplatz extrem eng ist und von zwei Hochhäusern begrenzt wird.

In Zusammenarbeit mit Vasko+Partner als Generalkonsulent entwickelten die Architekten nach Vorgabe der Raiffeisen-Klimaschutz-Initiative das Gebäudekonzept mit Photovoltaik, Kühlung über das Donaukanalwasser, Erdwärmenutzung (Geothermie), Bauteilaktivierung, Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung mittels Biogas sowie einer Klimafassade. Vasko+Partner war bereits beauftragt, als durch die Architekten die Umwidmung betrieben wurde und war daher in der Lage, dieses ambitionierte Konzept umzusetzen. Baumeister Heyny als Consulter beauftragter Bauherrenvertreter betont die bautechnische Herausforderung: „Zwei Hochhäuser in Mischbauweise stehen direkt an der Baugrubenkante. Der Betrieb in den beiden Gebäuden muss während der gesamten Bauzeit aufrecht bleiben."

Christian Marintschnig, Vasko+Partner, entschied für eine laufende Überwachung: „Mehr als 200 Messpunkte registrieren Setzungen im Zehntelmillimeterbereich. Es darf durch den Bau keine Erschütterung geben." Während in den Obergeschoßen der Rohbau hochgezogen wird, arbeitet man in den darunterliegenden Geschoßen bereits am Innenausbau – diese Bauweise spart Baukosten und rund ein Jahr Bauzeit. Der Zubau wird an das Raiffeisen-Haus angebunden: „Die Fassade muss die Setzungen auffangen", erklärt Marintschnig.

Der Zubau wird das erste Passivbürohochhaus in Wien. Auf den rund 20.000 Quadratmetern Nutzfläche werden an die 900 Mitarbeiter ihr neues Büro beziehen. Mit den Gesamtbaukosten von rund 80 Millionen Euro ist das Hochhaus um zirka 4,6 Millionen Euro teurer als ein vergleichbares Hochhaus. Marintschnig erklärt dazu: „Die Mehrkosten für die Energieeffizienz amortisieren sich in 14 Jahren."



Bautafel

Raiffeisenhaus Zubau

A-1020 Wien

 

Bauherr
Raiffeisen Wien GesbR

 

Bauausführung
Strabag AG

Direktion AP Hochbau Wien

Donau-City-Straße 9

A-1220 Wien

T +43(0)1/22422-0

www.strabag.at

 

Generalkonsulent
Vasko+Partner

 

Planung
Atelier Hayde Architekten
Architektur Maurer

 

Spezialtiefbau
Züblin Spezialtiefbau Ges.m.b.H

 

Erdarbeiten
Herzer Bau und
Transport GmbH

 

Abbrucharbeiten
Prajo&Co

 

Betonschneidearbeiten
Josef Fuchs GmbH

 

Aufzüge
Schindler Aufzüge und Fahrtreppen GmbH

Wienerbergstraße 21–25

A-1100 Wien

T 01/60188

F 01/60188-3000

info@schindler.at

www.schindler.at

 

Stahl- und Anlagenbau
Ginzler Stahl- u. Anlagenbau GmbH

Clemens-Holzmeister-Straße 3

A-3300 Amstetten

T +43(0)7472 62779-0

F +43 7472 62779-45

office@ginzler.at

www.ginzler.com


Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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