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Rekordjahr mit Bildungsbau

11.04.2017

Die Bundesimmobiliengesellschaft schloss 2016 mit einer guten Milliarde Umsatz ab.

Gestiegene Mieterlöse und höhere Erlöse aus dem Verkauf von Umlaufvermögen nennt die Bundesimmobilien­gesellschaft (BIG) in einer Aussendung als Hauptgründe für ihren Rekordabschluss: Mit knapp 1,05 Milliarden Euro liegt der Jahresumsatz 2016 um sechs Prozent über jenem in 2015 – und erstmals über einer Milliarde Euro. Der zum Wissenschaftsministerium ressortierende Konzern umfasst 2.089 Liegenschaften mit rund 7,2 Millionen Quadratmetern Mietfläche.

Im Berichtsjahr investierte die BIG 516,6 Millionen Euro in Neubauten, Generalsanierungen und Instandhaltung. Rund 70 Prozent der Gebäude sind Schulen und Universitäten. Im Rahmen des Sonderprogramms Universitäten investiert die BIG bis Ende 2020 rund 200 Millionen Euro in 17 definierte Universitätsprojekte, die allesamt schon in Umsetzung sind. 2016 gingen dabei einige Großprojekte an den Start, etwa für die Medizin-Uni Innsbruck und die Wiener Universität für angewandte Kunst.

Wachstum mit Wohnimmobilien

Vor dem Hintergrund der anhaltend positiven Branchenentwicklung rechne das Unternehmen auch im laufenden Geschäftsjahr mit einer zufriedenstellenden Geschäftsentwicklung. Insbesondere der Wohnimmobilienmarkt sei von anhaltend starker Nachfrage geprägt. Weitere Impulse kommen aus dem Bildungsbereich: 2017 ist unter anderem die Fertigstellung des momentan größten BIG-Bauprojekts, dem „Med Campus“ der Medizinischen Universität Graz, geplant. Und mit dem Biologiezentrum der Universität Wien in St. Marx, das vor wenigen Tagen präsentiert wurde, ist bereits das nächste universitäre Großprojekt in Planung. Mit dem Bildungsquartier Aspern soll außerdem ein Vorzeigeprojekt im Unternehmensbereich Schulen entstehen.

Um ihre Erfolge auch in Zukunft abzusichern, verfolgt die BIG auf eine Wachstumsstrategie, die vor allem auf die Wohnbauinitiative des Tochterunternehmens Austrian Real Estate (ARE) baut. Mehrere Projekte stehen bereits in den Startlöchern.

Autor/in:
Bernhard Madlener
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