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Schwellenwerte-Verordnung verlängert

18.11.2014

Die Schwellenwerte-Verordnung zur einfacheren Vergabe öffentlicher Aufträge ist verlängert worden. Bund, Länder und Gemeinden können dadurch bis Ende 2016 öffentliche Aufträge bis 100.000 Euro direkt vergeben.

Ohne eine Verlängerung der Schwellenwerte-Verordnung wäre der Wert der öffentlichen Aufträge, die direkt vergeben werden können, auf 50.000 Euro zurückgefallen. Vor allem regionale Klein- und Mittelbetriebe würden von dieser Verlängerung profitieren, so Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner. Auch der Schwellenwert für "nicht offene Verfahren ohne Bekanntmachung" bei Bauaufträgen liege nun weiterhin bei einer Million anstatt bei 300.000 Euro. Vor allem die Bauwirtschaft hatte vehement die Verlängerung gefordert.

Begrüßt wird die Verlängerung der Schwellenwertverordnung von der Gewerkschaft Bau-Holz (GBH). Ein Großteil von Aufträgen komme so direkt bei regionalen Firmen an. Nun gehe es aber darum, eine Novelle im Bundesvergabegesetz zu erwirken, durch die auch Aufträge über mehr als eine Million Euro, "an die Besten statt an die Billigsten vergeben werden können", so GBH-Bundesvorsitzender Josef Muchitsch

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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