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Signa errichtet höchstes Gebäude Hamburgs

13.02.2018

Die Hamburger bekommen ein neues Wahrzeichen. Zur Elbphilharmonie gesellt sich ab voraussichtlich 2025 der Elbtower, der mit seinen 233 Metern Deutschlands dritthöchstes Gebäude werden wird. 

Die Signa-Gruppe rund um René Benko wird den Hamburgern ein neues Wahrzeichen bauen.

Der Immobilienentwickler René Benko konnte mit seiner Signa-Gruppe und den Plänen des britischen Architekten David Chipperfield überzeugen und hat den Auftrag für den Bau des Elbtowers in der Hansestadt erhalten. Der  Baubeginn für Anfang 2021 geplant, die Fertigstellung soll Mitte 2025 erfolgen. Die veranschlagten Investitionskosten betragen rund 700 Millionen Euro. Zugleich sollen 3000 Arbeitsplätze geschaffen werden.

Vielfältige Nutzung

Das Gebäude selbst ist als gemischt genutztes Hochhaus mit rund 104.000 Qudratmeter Bruttogeschossfläche geplant. Die im öffentlich zugänglichen Sockel befindlichen freien Flächen sind für Entertainment- und Edutainment sowie den Einzelhandel und die Gastronomie vorgesehen. Darüber wird es Raum für ein Hotel, ein Borading House, Fitness- und Wellnessbereiche sowie Co-Working-Flächen geben. Das Turmgeschoss ist für Büros vorgesehen. Die Fassade des künftig höchsten Gebäudes Hamburgs speichert und reflektiert tagsüber das Sonnenlicht. Über einen autarken, solarbetriebenen Energiekreislauf bringen die windsensiblen Sensoren bei Dunkelheit je nach Windeinfall LED-Lampen zu unregelmäßigem Leuchten.

4-jährige Bauphase

Der Baubeginn ist für 2021 geplant, die Fertigstellung 2025 stellt gleichzeitig den Abschluss der HafenCity-Entwicklung dar. Der Elbtower soll dann als Auftakt für den Eingang zum Zentrum Hamburgs in den Himmel ragen und zusammen mit der neuen U- und S-Bahn-Station Elbbrücken zu einem neuen städtischen Knotenpunkt werden, der bis in die künftigen Stadtentwicklungsräume Billebogen und Grasbrook ausstrahlen wird.

 

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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