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Sika legt erneut vor

29.10.2018

Der Schweizer Bauchemiekonzern Sika schreibt erneut Rekordergebnisse.

Der Umsatz der schweizer Bauchemie- und Klebestoffherstellerin Sika wuchs von Jänner bis September um 15 Prozent auf 5,32 Milliarden Franken.

Die Schweizer Bauchemie- und Klebestoffherstellerin Sika hat in den ersten drei Quartalen 2018 ihren dynamischen Wachstumskurs mit neuen Rekordergebnissen fortgesetzt. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte um neun Prozent auf 728,9 Millionen Franken (640,9 Millionen Euro) zu und wuchs damit etwas weniger schnell als der Umsatz. Dieser kletterte von Jänner bis September 2018 um 15 Prozent auf 5,32 Milliarden Franken. Geholfen haben dabei auch positive Währungseffekte: In Lokalwährungen wuchsen die Verkäufe um 14,1 Prozent. 

Viele Herausforderungen

Ohne die Kosten für die Lösung des Übernahmestreits wäre der operative Gewinn immerhin um 12,4 Prozent gewachsen, hält der Konzern fest. Insgesamt 23 Millionen Franken kostete Sika die Beilegung des langjährigen Konflikts mit Saint-Gobain und der Familie Burkard. Der Reingewinn schließlich erhöhte sich um 11,4 Prozent auf 318,2 Millionen Euro. Damit hat Sika die Schätzungen der Analyse übertroffen. 
Und auch die steigenden und nach Angaben des Unternehmens volatilen Rohstoffkosten forderten den Konzern. Dazu kamen Sonderaufwendungen für die Integration von zugekauften Firmen. Sika habe diese Effekte teilweise mit Preiserhöhungen teilweise kompensiert. 

Zuwächse verbucht

Den stärksten Umsatzzuwachs erzielte Sika in den Regionen EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) und Amerika mit 14,4 und 13,0 Prozent in Lokalwährungen. In der mit Abstand größten Konzernregion EMEA setzte Sika 2,4 Milliarden Franken um, Akquisitionen steuerten 7,2 Prozent zum Wachstum bei. Ein hohes einstelliges Wachstum habe man in den Kernmärkten Spanien und Großbritannien gesehen, der Nahe Osten, Afrika und Osteuropa kamen auf zweistellige Raten. 

Große Pläne

2018 will Sika mit über 10 Prozent unverändert wachsen und erstmals die Umsatzmarke von sieben Milliarden Franken knacken. Zudem will man im Berichtsjahr insgesamt acht neue Fabriken eröffnet werden, sechs davon sind bereits offen. Und auch akquisatorisch hat man Wachtumspläne: Demnach würden im stark fregmentierten Bauchemiemarkt weitere Übernahmen angestrebt. 

 

 

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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