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Eumicon-Präsident Franz Friesenbichler: „Rohstoffe sind die Basis jeder erfolgreichen Wirtschaft.“

„Smart Mining“ für die Zukunft

28.03.2017

Europas Industrie steht vor massiven Veränderungen, und damit auch die Mineral-Rohstoffbranche. Die Eumicon-Enquete 2017 hat sich mit den Herausforderungen beschäftigt.

Die international durchmischten Eumicon-Besucher wurden feierlich in der Nationalbibliothek empfangen.
Der als Vortragender geladene Eric Reiners (r.), Automationsexperte von Caterpillar in Illinois, mit Zeppelin-Österreich-Geschäftsführer Friedrich Mozelt.

Vor dem Hintergrund von „Industrie 4.0“ und „Mining 4.0“ sei die Zeit reif, um neue Maßnahmen zu setzen und neue Wege zu beschreiten: Gerade die Digitalisierung und der Einsatz modernster Technologien wäre dazu geeignet, auch einen Durchbruch bei der Produktivität der Bergbau- und Rohstoffbranche zu erreichen. Um die damit verbundenen Chancen zu nutzen sei es erforderlich, Abbau und Aufbereitung von Rohstoffen neu zu denken, die bestehenden Prozesse zu analysieren und vor dem Hintergrund dieser Technologien neu aufzusetzen. Davon zeigten sich die Protagonisten der Enquete überzeugt, zu der die European Mineral Resources Confederation (Eumicon) in Wien geladen hat. Über 100 Manager und andere Branchen-Fachleute hatten sich dafür Mitte März zu Vorträgen und Podiumsdiskussionen eingefunden. Die Veranstaltung wurde u.a. von Zeppelin Österreich / Caterpillar als industriellem Partner aus der Baubranche mitfinanziert.  

Rohstoffe als Basis des Fortschritts 

„Digitalisierung im Bereich Bergbau und Rohstoffwesen bietet durch Monitoring von Betriebszuständen, welches auch über Kontinente hinweg erfolgen kann, interessante Potentiale", stellte etwa Wilfried Eichlseder fest, Rektor der Montanuniversität Leoben. Und zählte dabei „die Optimierung betrieblicher Abläufe, die Erhöhung der Zuverlässigkeit und Sicherheit von Anlagen oder die Verfolgung von Produktionsanomalien“ auf. Eumicon-Präsident Franz Friesenbichler definiert Rohstoffe als „die Basis jeder erfolgreichen Wirtschaft“. Ohne die entsprechenden Rohstoffe gebe es „keine Energiewende, keine schnellen Breitbandnetze, keine Elektromobilität“ – und „keine Industrie 4.0“. Eine funktionierende Rohstoffbranche sei daher die Grundvoraussetzung schlechthin, wenn es darum ginge, die produzierende Wirtschaft nachhaltig erfolgreich zu machen. Dementsprechend fordert auch Eumicon-Generalsekretär Roman Stiftner vor allem „Versorgungssicherheit und eine breite und internationale Vernetzung" unter den Rohstoffverbänden und der politischen (EU-) Ebene.

Autor/in:
Bernhard Madlener
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