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Die besten 21 Jungmaurer des Landes mauerten in Linz um die Wette.

So sehen Sieger aus

16.10.2018

Ein Steirer siegt in Linz: Michael Hofer gewinnt den Bundesjungmaurerwettbewerb 2018.

Karl Weidlinger (Obmann-Stv. FV Bauindustrie), LHM-Stv. Manfred Haimbuchner, LIM OÖ Norbert Hartl und Bundesinnungsmeister Hans-Werner Frömmel freuen sich über die Top-Leistungen der Jungmaurer.
Die Top Ten

1. Platz     Michael Hofer
    Pierer Baumaschinen Schalungen (Stmk.)
2. Platz     Christoph Mali 
    Brandl Baugesellschaft mbH (Salzburg)
3. Platz     Thomas Buchmaier
    Hehenberger Bau GmbH (OÖ)
4. Platz     Thomas Salzer
    Schiller GesmbH (NÖ)
5. Platz     Daniel Indrist 
    Ing. Hans Bodner BaugmbH & Co KG (Tirol)
6. Platz     Hubert Aichhorn
    Ebster Baugesellschaft mbH (Salzburg)
7. Platz     Simon Lins 
    Hilti & Jehle GmbH (Vorarlberg)
8. Platz     Lukas Krismer
    Hilti & Jehle GmbH (Tirol)
9. Platz     Kevin Arrich
    Seiwald Bau GmbH (Kärnten)
10. Platz    Daniel J. Kapplmüller
    Krückl BaugesmbH & Co KG (OÖ)

Strahlender Sonnenschein, gute Musik, viele Leute in einem Zelt mitten auf dem Linzer Hauptplatz – was nach einem Volksfest klingt, war in Wirklichkeit der dies­jährige ­Bundesjungmaurerwettbewerb, der am 3. und 4. Oktober mitten in Linz Familien, Ausbildungsbetriebe, Schüler und Passanten anlockte. Zahlreiche Aktivitäten wie Kranfahrten, verschiedene Geschicklichkeitsprüfungen sowie der Auftritt einer Band bildeten das Rahmenprogramm, während die besten 21 Jungmaurer des Landes konzen­triert im Zelt um die Wette mauerten. 

Maßarbeit gefragt

Die Aufgabe war die Erstellung eines Sichtmauerwerks mit ­Gesimse, Grob- und Feinverputz. Nach genau 15 Stunden zückte die 14-köpfige Jury den Maßstab, denn bei den Platzierungen kam es zum Teil auf Millimeter an. Jede Abweichung vom Lot bedeutete einen Abzugspunkt. Neben der Präzision der Werkstücke wurde auch die Optik ­bewertet. Der theoretische Teil des Wettbewerbs bildete ein zweistündiger schriftlicher Test in den Bereichen Fachzeichnen, Werkstoff- und Baustoffkunde, Arbeitssicherheit und -abläufe. Insgesamt hatte jeder Teilnehmer für sein Werkstück ein Punktekonto von 450, wobei der Theorieteil nochmals 50 Punkte einbringen konnte. 
Nach Bewertung der Werke standen die Ergebnisse fest: Michael Hofer aus der Steiermark mauerte sich nach zwei fordernden Tagen auf den ersten Platz. Dahinter folgte der Salzburger Christoph Mali, und Thomas Buchmaier aus Oberösterreich nutzte den Heimvorteil für den dritten Platz. Als Belohnung für die starke Leistung erhielten die drei Erstplatzierten einen Scheck über 2.000 (Platz eins), 1.500 (Platz zwei) und 1.000 Euro (Platz drei).

Baulehre 4.0

Der Bundesjungmaurerwettbewerb könnte unter diesem Namen möglicherweise einer der letzten gewesen sein, denn in der Baulehre soll künftig kein Stein bzw. Ziegel auf dem anderen bleiben. Um der generellen Weiterentwicklung und der Digitalisierung der Baubranche Rechnung zu tragen, wurde in den vergangenen Monaten intensiv an der Überarbeitung der Ausbildung gearbeitet.  Neue Inhalte, neue Berufsbezeichnungen sowie eine Kaderausbildung anstelle des bisherigen Modells seien nur ein paar der Änderungen, wie Norbert Hartl, Gastgeber und oberösterreichischer Landes­innungsmeister, bei der Pressekonferenz im Rahmen des Wett­bewerbs andeutet. Ende Oktober wird das neue Ausbildungskonzept von der Bundesinnung Bau und dem Fachverband der Bauindustrie präsentiert werden (mehr dazu in der nächsten Bauzeitung).

Autor/in:
Sonja Meßner
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