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Solid-Baupreis für Ökologie an ENERGYbase

09.05.2008

Beim erstmals veranstalteten "SOLID Baupreis" wählte eine ExpertInnenjury das Passivbürohaus ENERGYbase zum Siegerprojekt in der Kategorie "Ökologie". Entwickelt wird das innovative Immobilienprojekt vom Wiener Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF). Für den Bau ist die ARGE Swietelsky und Strabag verantwortlich.

ENERGYbase wird im Juli fertig gestellt. Das Passivbürohaus, auch international eines der größten seiner Art, wird am Areal der ehemaligen Paukergründe in Wien-Floridsdorf realisiert. "ENERGYbase ist auch international ein Musterbeispiel für ökologisch nachhaltige Immobilienentwicklung. Es freut uns, dass dieses Projekt die ImmobilienexpertInnen überzeugt hat", sagte WWFF-Geschäftsführer DI Dr. Bernd Rießland.

Mit dem neu ins Leben gerufenen Baupreis würdigt SOLID, Österreichs größtes Fachmagazin für die Bau- und Immobilienwirtschaft, technische Ausnahmeleistungen der österreichischen Bauwirtschaft.

Durch den modernen Passivhausstandard spart ENERGYbase 80 % des Energiebedarfs verglichen mit herkömmlichen Büroimmobilien ein. Vor allem die extrem hohe Dichtheit und die damit verbundene Energieeffizienz von ENERGYbase überzeugte die Jury.

Innovatives Bürohaus der Zukunft

Auch der Einsatz erneuerbarer Energieträger wie Geothermie, Solarenergie und Photovoltaik zählt zu den Besonderheiten des Gebäudes, das über eine vermietbare Gesamtfläche von 7.500 Quadratmetern verfügt. Zu den Auffälligkeiten gehört auch eine natürliche Raumklimatisierung durch spezielle Pflanzen, die besonders hohen Komfort am Arbeitsplatz möglich macht. Während Passivbauweise im Wohnbau bereits bewährt ist, sind im Bereich der Büroimmobilien vergleichbare Projekte noch eine Seltenheit.

Für Unternehmen stehen im ENERGYbase ab Juli moderne Büroflächen ab einer Größe von 250 Quadratmetern zur Verfügung.

Weitere Informationen unter www.energybase.at.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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