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Spitzenplatz für Österreich

17.12.2010

Mirko Arend, Projekteiter Bau 2011, stellt Österreich ein gutes Zeugnis aus. Österreichische Unternehmen sind unter den Spitzenreitern bei der Bau. Auch für die Bau 2011 werden Rekordbesucherzahlen erwartet.

CO2-Reduktion, Energieeffizienz, Klimawandel – neue Herausforderungen?
„Was Sie ansprechen, ist das Thema Nachhaltigkeit, eines unserer Leitthemen. Produkte und Systeme, die nachhaltige Lösungen anbieten, wird man an praktisch allen Messeständen sehen. Und natürlich spiegelt sich das nachhaltige Planen und Bauen auch in unserem Rahmenprogramm wider, in Foren und Sonderschauen.“

Welchen Stellenwert hat Österreich für die Messe. Liegen wir gut im Ranking?
„Österreich belegt den Spitzenplatz. Kein anderes Land, von Deutschland abgesehen, stellt so viele Aussteller und Besucher.“

Die Anzahl der Baugenehmigungen ist 2010 drastisch zurückgegangen – welche Impulse erwarten Sie fürs Bauen?
„In den vergangenen zwei Jahren hat die weltweite Finanz- und Wirtschafskrise auch auf die Bauwirtschaft durchgeschlagen. Vor allem im Wohnungsneubau gab es schwere Einbrüche, wobei die Verluste von Land zu Land unterschiedlich hoch waren. Spanien und Irland waren besonders stark betroffen. Das Schlimmste scheint aber überstanden. Der Forschungsgemeinschaft Euroconstruct zufolge markierten die Jahre 2008 und 2009 den Tiefpunkt. Ab 2011, also rechtzeitig zur Bau, soll es in ganz Europa mit der Bauwirtschaft wieder aufwärts gehen, auch wenn die Wachstumsraten in den einzelnen Ländern stark differieren werden. Die Bau ist für die Branche traditionell ein wichtiges Konjunkturbarometer.“

Die Bauwirtschaft ist gezwungen, Nischen zu suchen. Sind neue Branchen zur Bau hinzugekommen?
„In wirtschaftlich schwierigen Zeiten entstehen auch neue Lösungen und Konzepte, Unternehmen müssen bzw. können sich dann oft besonders fokussieren. Insofern ist das Wort Nische für uns nichts Negatives, sondern die Nische kann auch Ausgangspunkt für zukunftsfähige Innovationen sein. Allerdings weniger an neuen Branchen, sondern mehr am Zusammenwachsen von Segmenten, die in ihrer Verbindung neuartige Lösungen darstellen. Beispiel hierfür sind Anwendungen im Bereich Dach wie Photovoltaik und Solarthermie, in Kombination mit der Fassade bis hin zur Geothermie.“

Baustoffe: Ökologie nach wie vor Thema oder inzwischen selbstverständlich?
„Das Thema Ökologie ist im Generalthema Nachhaltigkeit aufgegangen. Das umweltgerechte Bauen mit Rücksicht auf die Natur und im Einklang mit der Natur ist ein wichtiger Aspekt der Nachhaltigkeit.“

EDV am Bau: Wird es wieder eine eigene Halle zu dem Thema geben?
„Die Halle C3, zumindest der größte Teil davon, wird wieder als ‚Bau IT‘ ausgeflaggt. Mittlerweile ist das eine Marke innerhalb der Bau.“

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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