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Staatspreis Unternehmensqualität 2010 geht an die Robert Bosch AG

11.10.2010

Das Halleiner Werk der Robert Bosch AG wurde am 07.10.2010 mit dem diesjährigen Staatspreis Unternehmensqualität ausgezeichnet. Bundesminister Dr. Reinhold Mitterlehner überreichte den Preis bei der 15. qualityaustria Winners’ Conference in Wien.

Der Staatspreis Unternehmensqualität ist eine Auszeichnung für exzellentes Arbeiten und konsequente Weiterentwicklung eines Unternehmens. Er wird seit 1996 vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend in Zusammenarbeit mit der Quality Austria Trainings-, Zertifizierungs- und Begutachtungs GmbH vergeben. Basis für die Bewertung ist das Management-Modell der europäischen Gesellschaft für Qualitätsmanagement in Brüssel (EFQM). „Es ist der einzige Preis, den man nicht gewinnen kann, sondern den man sich erarbeitet“, betonte Konrad Scheiber, Geschäftsführer der Quality Austria.

 

Die Bewerber stellen in Bezug auf das EFQM Excellence Modell den gegenwärtigen Status ihrer Organisation sowie die Erfolge der letzten Jahre dar. Ein interdisziplinäres, speziell ausgebildetes und unabhängiges Assessorenteam bewertet Stärken und Verbesserungspotenziale sowie quantitativ das „Excellence Niveau“.

 

EFQM als treibende Kraft für nachhaltige Excellence
Seit 2006 richtet der Bosch-Standort Hallein sein Handeln am EFQM-Modell aus. Triebfeder des Excellence Gedankens ist ein nachhaltiges Wirtschaften im Hinblick auf Kunden, Mitarbeiter, Gesellschaft und Betriebsergebnisse. Ein wesentlicher Bestandteil der ständigen Verbesserung ist das Bosch Production System (BPS), das für eine ganzheitliche Betrachtung bei der Gestaltung schlanker Produktions- und Logistikprozesse steht. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten hat sich dieser Ansatz bewährt: stabil und schlank gestaltete Prozesse und Wertströme vermeiden in allen Bereichen konsequent die Verschwendung von Ressourcen.

 

Für Sebastian Rettenbacher, technischer Werkleiter von Bosch in Hallein, ist „der Gewinn dieses hochkarätigen Wettbewerbes Bestätigung unserer Leistungen in der Vergangenheit und zugleich Ansporn, auch künftig exzellente Leistungen anzustreben“. Das Halleiner Werk konnte sich in der Kategorie „Unternehmensbereiche und Tochterunternehmen“ durchsetzen. „Der Bosch-Standort Hallein ist ein Beispiel für ein sehr reifes Unternehmen, das ein durchgängig hohes Niveau der Unternehmensqualität aufweist“, sagte Dr. Erlfried Taurer, Sprecher der Jury. In der Bewertung der Jury hieß es zudem: „Der Excellence Gedanke wird im gesamten Bosch Konzern aktiv gelebt und ist bei allen Mitarbeitern und Führungskräften des Werks in Hallein spürbar.“

 

Besonderer Dank gilt den Mitarbeitern
Dieser Erfolg des Halleiner Werkes ist eine gemeinsame Leistung aller Mitarbeiter des Standortes. „Viele der Verbesserungen sind auf die aktive Beteiligung der Mitarbeiter zurückzuführen“, sagte Dkfm. Ernest Fiedler, kaufmännischer Leiter des Halleiner Werkes. „Alle Mitarbeiter können stolz auf diese Auszeichnung sein, und wir sind stolz auf unsere Mitarbeiter. Ihnen gilt mein besonderer Dank.“

 

Bosch-Werk Hallein – ein Kompetenzzentrum für die Bosch-Gruppe
Bosch beschäftigt in Hallein rund 1.100 Mitarbeiter und konzentriert sich auf Entwicklung, Fertigung und Vertrieb von Einspritzausrüstungen für Großdiesel-motoren in Off-Highway Anwendungen. Dazu gehören beispielsweise Schiffe, dezentrale Energieanlagen sowie schwere Land- und Schienenfahrzeuge. Darüber hinaus werden Zahnradförderpumpen für Common Rail Systeme in Personen- und Nutzkraftfahrzeugen sowie Abgasnachbehandlungssysteme für Nutzkraftfahrzeuge entwickelt und gefertigt. In all diesen Bereichen ist der Standort ein internationales Kompetenzzentrum für die Bosch-Gruppe.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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