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"Die Strabag legte einen plangemäßen Auftakt in das Geschäftsjahr 2018 hin", freut sich Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender der Strabag SE.

Strabag: Auftragsbestand auf Rekordhöhe

04.06.2018

Ein guter Start ins Geschäftsjahr 2018 war es für die Strabag: Der Konzern konnte im ersten Quartal den in der Bauwirtschaft typischen Winterverlust verringern.

„Die Strabag ist 2018 ähnlich gut in das Geschäftsjahr gestartet wie bereits im Jahr“, kommentiert Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender der Strabag SE die Zahlen des ersten Quartals. „Zwar lässt dieses keine verlässlichen Rückschlüsse auf das Gesamtjahr zu, doch bestärken uns die Zahlen darin, unseren bestehenden Ausblick zu bekräftigen.“ Immerhin rechne man mit einem Leistungsanstieg auf etwa 15 Milliarden Euro.

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres erbrachte das Unternehmen eine Leistung in der Höhe von 2.599,77 Millionen Euro. Das entspricht einer Zunahme um sieben Prozent. Die Aufwärtsbewegung ist insbesondere durch den deutschen Hoch- und Ingenieurbau getrieben. Der konsolidierte Konzernumsatz stieg ebenfalls um sieben Prozent. Mit dem Stichtag von 31.3.2018 überschritt der Auftragsbestand erstmals in der Konzerngeschichte die 17-Milliarden-Marke und erreichte mit einem Plus von zehn Prozent erneut ein Rekordhoch. Ausschlaggebend waren zahlreiche Großaufträge in den größten Märkten des Konzerns, allen voran in Ungarn, Polen und Deutschland.

Negativer Ergebnisbeitrag aufgrund der Saisonalität

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich im ersten Quartal 2018 geringfügig auf minus 49,85 Millionen Euro. Die Abschreibungen zeigten sich um vier Prozent niedriger, sodass das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) bei minus 138,90 Millionen Euro und damit um drei Prozent weniger tief im negativen Bereich zu liegen kam. Das Zinsergebnis belief sich auf minus 3,31 Millionen Euro.

Der saisonübliche Verlust beim Ergebnis vor Steuern konnte um 10 Prozent auf -142,32 Millionen Euro eingedämmt werden. Die Ertragssteuern gestalteten sich mit 26,96 Millionen Euro im positiven Bereich und damit entlastend. Es blieb ein Ergebnis nach Steuern von minus 115,25 Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von fünf Prozent. Auf die Fremdanteilseigner entfiel ein Ergebnis von  1,43 Millionen Euro. Insgesamt wurde ein stabiles Konzernergebnis von minus116,68 Millionen Euro erzielt. Bei 102.600.000 ausstehenden Aktien gleicht dies einem Ergebnis je Aktie von minus 1,14 Euro, ebenso wie im ersten Quartal des Vorjahrs.

Unveränderter Cashflow

Die Bilanzsumme reduzierte sich im Vergleich zum 31.12.2017 wieder auf unter 11 Milliarden Euro und kam bei 10.640,88 Millionen Euro zu liegen. Prägend war die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die insbesondere durch die aus der Erstanwendung des IFRS 15 erforderliche Umgliederung von Immobilienprojektentwicklungen bedingt war. Saisonal üblich verringerten sich die liquiden Mittel. Trotz des typischen Winterverlusts blieb die Eigenkapitalquote gegenüber dem Jahresende 2017 bei rund 31 Prozent. Die Netto-Cash-Position sank, wie saisonal üblich, von 1.335,04 Millionen Euro per Jahresende 2017 auf 1.025,16 Millionen Euro. Der Cashflow aus der Geschäftstätigkeit zeigte sich bei minus 144,07 Millionen Euro und damit annähernd unverändert. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit war wegen höherer Investitionen in Sachanlagen bei minus 90,06 Millionen Euro. um 12 Prozent stärker negativ. Die Übernahme der Minderheitsanteile an der vormals in Deutschland börsenotierten Tochtergesellschaft STRABAG AG, Deutschland, prägte den Cashflow aus der

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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