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Strabag erwartet gleichbleibende Leistung für 2013

14.02.2013

Strabag hat erste Zahlen für das Geschäftsjahr 2012 bekannt gegeben. Vor dem Hintergrund niedriger öffentlicher Infrastrukturausgaben blieb die Leistung mit einem Rückgang um nur 2  Prozent praktisch auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Mit dem Auslaufen des Baubooms in Polen war in diesem Land die größte Reduktion zu verzeichnen. Abnahmen in mehreren Regionen Osteuropas standen Erhöhungen in Deutschland und in Rumänien gegenüber. Auftragsbestand.

„Unsere Leistung ist mit 14,0 Mrd. Euro gegenüber 14,3 Mrd. Euro im Vorjahr stabil geblieben: In Polen haben wir wegen des Endes des Baubooms Rückgänge verzeichnet, die wir jedoch mit Zunahmen in Deutschland und Verkehrswegebauten in Rumänien ausgleichen konnten. Deutschland ist derzeit für uns auch hinsichtlich neuer Großaufträge im Hochbau ein erfolgreicher Markt – unsere dortigen Mitarbeiter sorgen für einen soliden Auftragsbestand“, fasst Hans Peter Haselsteiner, Strabag-CEO, zusammen.

 

Auch der Auftragsbestand per 31.12.2012 blieb mit 13,2 Mrd. Euro in etwa auf dem Niveau des Vorjahres (-1 Prozent). In Polen, in der Region Russland und Nachbarstaaten und in Rumänien wurden Großaufträge abgearbeitet und dadurch der Auftragsbestand in Leistung umgewandelt, während ein großes Straßenbauprojekt in Italien und bedeutende Hochbau-Projekte in Deutschland den Auftragsbestand bereicherten. Der Mitarbeiterstand reduzierte sich deutlich stärker als die Leistung, und zwar um 4 Prozent auf 74.010 Personen. Der größte Teil des Abbaus ist auf das Auslaufen von Großprojekten, etwa in Polen oder im Nahen Osten, zurückzuführen. Aber auch in vielen anderen Märkten wurde das Personal angesichts der schwierigen Baukonjunktur verringert.

 

Für das Jahr 2013 rechnet der Vorstand mit einer gegenüber 2012 gleichbleibenden Leistung von 14,0 Mrd. Euro. Einer weiteren, bereits erwarteten Reduktion in Polen sollten Erhöhungen etwa im Tunnelbau, im internationalen Geschäft und im österreichischen Hochbau gegenüberstehen. Peter Haselsteiner erwartet für 2013 zwar eine nochmalige leichte Eintrübung der Rahmenbedingungen im europäischen Bausektor, geht aber gleichzeitig davon aus, dass größere, negative Einmaleffekte ausbleiben. Daher rechnet er mit einem Anstieg des EBIT auf zumindest 260 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2013.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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