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Strabag holt in Italien Milliardenauftrag

03.08.2011

Das von der Strabag geführte Konsortium holt den Auftrag für eines der größten Infrastrukturprojekte Norditaliens: Eine 75 Kilometer lange Verkehrsachse zwischen Mailand und Bergamo mit einem Gesamtvolumen von 2,3 Milliarden Euro. Davon entfallen rund 60 Prozent auf die Strabag.

Der börsenotierte Baukonzern hat den Auftrag für die Planung und den Bau der großen lombardischen Verkehrsachse Pedemontana erhalten. Die Straße, die die lombardische Stadt Bergamo mit dem Mailänder Flughafen Malpensa verbinden soll, ist Europas größtes Straßen-Infrastrukturprojekt.

Die 75 Kilometer lange Verkehrsachse, die die industriereichsten Regionen Europas bedienen soll, muss bis zur 2015 geplanten Weltexpo in Mailand fertig sein. Der Auftrag beträgt 2,3 Milliarden Euro, teilte das italienische Infrastrukturministerium mit.

Das Konsortium

Strabag erhielt den Auftrag an der Spitze eines Konsortiums, an dem sich die italienischen Gesellschaften "Grandi lavori Fincosit", "Impresa costruzioni Giuseppe Maltauro" und "Adanti" beteiligen.

Auf die Strabag entfallen dabei 60 Prozent, also knapp 1,4 Milliarden Euro, präzisierte Strabag-Sprecherin Diana Klein auf Anfrage. Zudem verfolge der Bauriese in Norditalien eine massive Expansionsstrategie, so Klein auf Anfrage. 

Strabag legt günstigstes Angebot vor

Das vom Strabag-Konsortium vorgelegte Angebot erwies sich sowohl vom technischen, als auch vom finanziellen Standpunkt am konkurrenzfähigsten. Ins Rennen um den Bau der Pedemontana-Achse sind einige der namhaftesten europäischen Baugesellschaften gegangen, darunter italienische Schwergewichte wie Astaldi und Impregilo.

Die Bauarbeiten sollen im Sommer 2012 beginnen, die Fertigstellung soll 2015 zur geplanten Weltexpo in Mailand erfolgen.

Seit den 1960-er Jahren geplant

Die "Pedemontana", die schon in den Sechziger Jahren geplant war, aber nie gebaut wurde, wird durch die hügelige Übergangszone am lombardischen Alpenland verlaufen. Damit will man den Verkehrsbedürfnissen des Mailänder Metropolitangebietes besser entgegenkommen und den Flughafen Malpensa effizienter erschliessen. (pm, apa)

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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