Direkt zum Inhalt
Der Bauauftrag für eine insgesamt 5,7 Kilometer lange Bahnstrecke auf dem Gebiet der niedersächsischen Gemeinde geht an die Strabag Töchter Strabag AG, Ed. Züblin und Strabag Rail.

Strabag sichert sich Auftrag der Deutschen Bahn

10.08.2018

Eine Strabag-Arbeitsgemeinschaft erhält Großauftrag für die Ausbaustrecke Oldenburg-Wilhelmshaven.

Die Strabag holt sich den Auftrag der Deutschen Bahn AG mit einem Auftragswert von rund 115 Millionen Euro. Eine Arbeitsgemeinschaft (ARGE) aus Strabag AG, Ed. Züblin AG und Strabag Rail GmbH  wird in den nächsten 3,5 Jahren den Ausbau einer insgesamt 5,7 Kilometer langen Bahnstrecke auf dem Gebiet der niedersächsischen Gemeinde Sande (Landkreis Friesland) durchführen. Der Auftrag ist Bestandteil der Ausbaustrecke Oldenburg-Wilhelmshaven. Durch die Baumaßnahmen soll der Anschluss des Container-Terminals Wilhelmshaven an das überregionale Bahnnetz verbessert und die Bahnstrecke an das steigende Güterverkehrsaufkommen angepasst werden. "Die Ausbaustrecke stärkt sowohl den europäischen Schienengüterverkehr als auch den Containerumschlagplatz Wilhelmshaven", misst Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender der Strabag SE dem Infrastrukturprojekt besondere Bedeutung zu. "Wir freuen uns, die Expertise der verschiedenen Strabag-Töchter zur Realisierung des Bauvorhabens einbringen zu können."

Aufgrund des torfigen Baugrunds sind umfangreiche Vorbelastungen der Trasse erforderlich. Hierfür werden rund eine Million Kubikmeter Sandschüttung durch die Strabag AG aufgebracht. Im Umkreis hoher Trassendämme werden 200.000 laufende Meter geotextilummantelte Sandsäulen mit einer jeweiligen Länge von zwölf bis 15 Meter eingebracht. Diese sogenannten GEC-Säulen dienen der Reduktion von Bodensetzungen sowie der Stabilisierung des Untergrunds. In den ebenfalls überschütteten niedrigen Dammbereichen werden die Setzungen durch 2.600 Kilometer Vertikaldrainagen beschleunigt. 

Konzerninterne Teamarbeit

Die technische Federführung der ARGE sowie sämtliche Erd- und Trassenarbeiten werden von der Direktion Großprojekte Nord-West der Strabag AG übernommen. Zum Auftragsumfang der Züblin zählen unter anderem eine 86 Meter lange dreifeldrige Verbundbrücke über den Ems-Jade-Kanal, zwei weitere Bahnbrücken, drei Straßenüberführungen sowie vier Fahrwegtiefgründungen. Der zweigleisige Oberbau mit elf Kilometer Gleisverlegung wird vom ARGE-Partner Strabag Rail ausgeführt, ebenso der anschließende Rückbau der bestehenden innerörtlichen Gleistrasse. 

 

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
Werbung

Weiterführende Themen

"Die Strabag legte einen plangemäßen Auftakt in das Geschäftsjahr 2018 hin", freut sich Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender der Strabag SE.
Aktuelles
04.06.2018

Ein guter Start ins Geschäftsjahr 2018 war es für die Strabag: Der Konzern konnte im ersten Quartal den in der Bauwirtschaft typischen Winterverlust verringern.

Bereits beim Bau des ersten Abschnitts der Hochdruckgasleitung auf der Strecke Lwówek-Odolanów konnte die Porr ihre Expertise beweisen
Aktuelles
18.05.2018

Die Porr wurde mit dem Bau einer weiteren Gas-Pipeline in Polen beauftragt. Was es kostet und warum es dem Unternehmen wichtig ist neben dem Straßenbau auch im Bereich der Infrastruktur präsent zu ...

Die Strabag hat den Vorstand für die Jahre 2019 bis 2022 beschlossen.
Aktuelles
07.05.2018

Der Aufsichtsrat der Strabag SE hat Beschlüsse über die Besetzung des Vorstands für die Jahre 2019 bis 2022 gefasst. Wer kommt und wer geht, lesen Sie hier.

Großes Projekt, großes Team: Der KOOP Award in der Kategorie Infrastruktur ging an das Projektteam "Umbau Knoten Prater".
Aktuelles
20.04.2018

Zum zweiten Mal in der Geschichte des Baukongresses wurden die KOOP Awards verliehen. Auch dieses Jahr zeigen die Siegerprojekte eindrucksvoll, dass sich ein Umdenken bei der durch Konflikte ...

Großbaustelle Semmering-Basistunnel: Bis 2026 soll die Verbindung vom niederösterreichischen Gloggnitz ins steirische Mürzzuschlag fertig sein.
Aktuelles
12.02.2018

Unternehmen und Interessenvertreter sind sich einig: In Sachen Tiefbau geht es nach oben – mittelfristig könnte sich die Branche zum Wachstumsführer der Bauwirtschaft aufschwingen.

Werbung