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Strabag-Tochter holt Großauftrag in der Toskana

07.09.2011

Die italienische Strabag-Tochter Adanti soll elf Kilometer einer Bundesstraße in der Toskana bauen. Dabei handelt es sich um die Errichtung von drei Knotenpunkten, sechs Tunnels und fünf Viadukten. Der Auftragswert beträgt insgesamt 161 Millionen Euro, davon entfallen 65 Prozent auf Adanti.

Die italienische Tochtergesellschaft der Strabag, Adanti S.p.A, unterzeichnete den Vertrag zum Ausbau von etwa 11 km der toskanischen Bundesstraße 223 zwischen Grosseto und Siena.

Der Auftrag umfasst die Planung und die Errichtung von drei Knotenpunkten, sechs Tunnels – wobei der längste Tunnel 1,5 Kilometer misst – sowie fünf Viadukten, das wichtigste Viadukt davon weist eine Länge von 900 Metern auf und dessen Pfeiler erreichen eine Höhe von bis zu 95 Metern.

Adantis Anteil an der Gesamtauftragssumme von 161 Millionen Euro beträgt rund 65 Prozent beziehungsweise rund 105 Millionen Euro.

Baustart 2012

Die in Bolognia ansässige Adanti S.p.A wird die Arbeiten zusammen mit dem Konsortialpartner Vittadello Intercantieri di Padova durchführen. Diese sollen im Frühjahr 2012 beginnen und rund 2,5 Jahre andauern.

Adanti habe sich im italienischen Infrastrukturmarkt gut positioniert und profitiere nun besonders in Norditalien vom Modernisierungsbedarf, meinte dazu Konzernchef Hans Peter Haselsteiner.

Die von Strabag erzielte Leistung im Markt Italien betrug im Geschäftsjahr 2010 rund 130 Millionen Euro. Das Unternehmen Adanti übernahm der Konzern im Jahr 2008.  (pm)

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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