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Teilung erfolgreich

15.01.2014

Hohe Verluste von Asamer im Vorjahr zwangen den Konzern zum Handeln. Nun wurde mit den Banken und der Holding eine Lösung gefunden. 

Ein klein wenig aufatmen kann der oberösterreichische Baustoffkonzern Asamer. Bedingt durch den Verlust von fast 100 Millionen Euro im Vorjahr, wurde nun zwischen den finanzierenden Banken und der Holding ein umfassender Restrukturierungs- und Refinanzierungsplan vereinbart. Der Konzern soll demnach zweigeteilt werden: Das Kerngeschäft, mineralische Baustoffe, in Österreich, der Slowakei und Bosnien soll langfristig im Familienbesitz bleiben, alle ausländischen Firmen die noch nicht verkauft wurden, werden in die Asamer Holding überführt.

Für diese Bereiche wird Asamer in den kommenden Jahren strategische Partner bzw. Investoren suchen. Auch die Führung des Konzerns wurde umgestellt. Manfred, Kurt und Andreas Asamer ziehen sich in den Aufsichtsrat zurück, die Geschäftsführung des Kernkonzerns übernimmt Klaus Födinger, ehemaliger Leiter der Division Zement.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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