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Thermische Sanierung: Bau-Pakt-Partner begrüßen neuerliche Förderungsaktion

25.10.2010

Bundesinnung Bau, Fachverband Steine-Keramik, Gewerkschaft Bau-Holz und Global2000 bezeichnen 100 Mio. Euro-Aktion als wichtiges Signal für den Klimaschutz

"Die Fortsetzung der Bundesförderung für die thermische Gebäudesanierung kommt gerade zum richtigen Zeitpunkt", freuen sich die Bau-Pakt-Partner Bundesinnung Bau, Fachverband Steine-Keramik, Gewerkschaft Bau-Holz und Gobal2000 anlässlich der Präsentation des Bundesbudgets 2011.100 Mio. Euro für die Dämmung und thermische Verbesserung von Wohn- und Betriebsgebäuden seien geeignet, die Anstrengungen in Richtung CO2-Reduktion weiter zu stärken. Schließlich ist der Gebäudebestand europaweit für bis zu 40 Prozent der CO2-Emission verantwortlich.

Die Vergabe der ersten 100 Mio. Euro im Jahr 2009 hat laut Bau-Pakt-Partner geradezu einen Boom ausgelöst. Die Zahl der Förderfälle für die Sanierung sei in Österreich um 21,2 Prozent gegenüber 2008 angestiegen. Das gesamte Sanierungsvolumen ist um 23,2 Prozent von 833 Mio. auf 1.026 Mio. Euro laut vorläufiger Abrechnung der Wohnbaufördermittel angewachsen.

Die zweite Tranche von 100 Mio. Euro ist nach Aussage der Bau-Pakt-Partner ein weiterer Anstoß dafür, die jährliche Sanierungsrate auf drei Prozent des Gebäudebestandes anzuheben.
Schließlich sieht die österreichische Energiestrategie eine Reduktion des Endenergieverbrauchs von Gebäuden um elf Prozent von 337 Petajoule (2005) auf 303 PJ bis zum Jahr 2020 vor.

Eine neuerliche Förderung der thermischen Sanierung kommt auch aus einem zweiten Grund gerade rechtzeitig. Laut WIFO muss 2010 mit einem Rückgang der realen Wertschöpfung im Bau um drei Prozent gerechnet werden. Für 2011 zeichnet sich keine Besserung ab. Deshalb haben die Bau-Pakt-Partner vor kurzem mit Ländervertretern bei einer Wohnbaulandesrätekonferenz eine gemeinsame Vorgangsweise in Sachen Sanierung und Wohnungsneubau vereinbart. Besondere Beachtung soll dabei die Fortsetzung der Wohnbauförderung, einer Zweckwidmung der finanziellen Mittel, eine Berichtspflicht über die Mittelverwendung und generell die Erarbeitung von Bauprogrammen finden.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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