Direkt zum Inhalt

TIBA startet Tiefbauoffensive in Österreich und gibt Branche kräftigen Impuls!

06.04.2006

In der TIBA Ver- und Entsorgungssysteme GmbH bündeln die MABA Fertigteilindustrie GmbH und die Frühwald GesmbH & Co KG ihre Tiefbauaktivitäten. Das Joint Venture mit Sitz in Lebring bei Graz bietet das Komplett-Sortiment von Kanal- und Entwässerungssystemen bis hin zur Umwelttechnik in Österreich an. Mit dem Zusammenschluss übernimmt TIBA die Vorreiterrolle in Österreich, wie Alfred Redlberger, Geschäftsführer der MABA Fertigteilindustrie, heute im Rahmen eines Pressegesprächs in Wien erklärt:

„Der Tiefbaumarkt ist in Österreich total diversifiziert. Durch internationalen Druck sind Veränderungen in der Branche bereits entstanden und weiter absehbar. Nur durch Bildung größerer Einheiten wird das Überleben gesichert werden können. Mit der Gründung des Joint Ventures, an der Frühwald und MABA jeweils zu 50 % beteiligt sind, reagieren wir auf diese Entwicklung und starten eine Tiefbauinitiative. Zugleich bedeutet dies auch die Marktführerschaft in Österreich.“

TIBA wird der gesamten Tiefbaubranche einen kräftigen Impuls geben, ist sich Frühwald Geschäftsführer, Erich Jöbstl, sicher:

„In Österreich gibt es nur wenige Unternehmen, die die nötigen zukunftsweisenden Strukturen aufweisen. Die TIBA ist mit mehreren Werken flächendeckend in Österreich vertreten. Durch die Konzentration von Leistungen auf einzelne Werke werden die Kapitalkräfte und Investitionsmittel gebündelt, wodurch TIBA im Wettbewerb leichter bestehen kann. TIBA gibt somit der ganzen Branche eine Chance bzw. Perspektive und schützt zugleich von ausländischen Anbietern.“

TIBA übernimmt Marktführerschaft

Beim Tiefbaumarkt handelt es sich um einen eher stagnierenden Markt, der ein jährliches Marktvolumen von 80 bis 90 Mio. Euro. verzeichnet. MABA und Frühwald bringen einen Marktanteil von jeweils rund 10 % in das Joint Venture ein, wodurch TIBA mit 20 % die Marktführerschaft in Österreich übernimmt.

„Das Ziel der TIBA ist den Marktanteil mittelfristig von 20 auf 30 % zu erhöhen. Die TIBA versteht sich als Tiefbauinitiative. Insbesondere sind wir an weiteren Kooperationen, Zusammenschlüssen, Beteiligungen oder Firmenzukäufen interessiert“, betont Mag. Mario Deliner, Geschäftsführer TIBA.

Das Umsatzziel für 2006 beziffert Deliner mit rund 30 Mio. Euro, davon sollen 18 Mio. Euro am heimischen Markt erwirtschaftet werden.

Klare Win-Win-Situation

Der gemeinsame Auftritt bringt für die beiden zu je 50 % beteiligten Unternehmen große Vorteile mit sich: Nutzung von Synergien senken die Kosten und führen zu flächendeckendem Vertrieb, verbesserter Kapazitätsauslastung und Verkürzung von Lieferdistanzen. Durch eine zentrale Produktentwicklung mit eigenen Budgets für Innovationen tritt TIBA mit hochqualitativen Produkten im Wettbewerb auf. Durch die Zusammenlegung der Einkaufsaktivitäten und der Bündelung aller Möglichkeiten beider Partner wird die Kostenführerschaft am österreichischen Markt anvisiert. Zudem können MABA und Frühwald mit Hilfe des Joint Ventures und den Auslandsaktivitäten nicht nur Arbeitsplätze sichern sondern auch neue schaffen.

Vorsprung im Zukunftsmarkt Osteuropa

TIBA sieht seine Zukunft nicht nur in Österreich sondern auch im Zukunftsmarkt Osteuropa. Beide an TIBA beteiligten Unternehmen bringen ihre jahrelangen Erfahrungen in diesen Märkten ein: MABA hat Werke in Tschechien sowie Beteiligungen in Ungarn, Rumänien und der Türkei. Frühwald führt Werke in Ungarn und Rumänien und eine Vertriebfirma in Slowenien. Parallel zu den Maßnahmen in Österreich bereiten MABA und Frühwald die Zusammenführung der Auslandsaktivitäten vor, um dann gemeinsam den Expansionsschritt nach Rumänien, Bulgarien und Serbien zu tätigen.

Zusammenführung in 3 Stufen

Die Zusammenführung der Tiefbau-Aktivitäten von MABA und Frühwald erfolgt in einem dreistufigen Prozess: Die erste Phase mit der Zusammenlegung aller Vertriebsaktivitäten ist bereits Ende 2005 erfolgt. In der jetzt startenden Stufe 2 bringen MABA und Frühwald ihre Tiefbau bezogene Produktionsbetriebe in das neue Unternehmen TIBA ein und produzieren damit an allen Standorten identische Systemprodukte. Die Bündelung der Tiefbauaktivitäten im Ausland ist für 2007 vorgesehen.

Firmenportraits

MABA Fertigteilindustrie GmbH ist Teil der Kirchdorfer Gruppe und an den Standorten Wöllersdorf, Sollenau und Micheldorf vertreten. International unterhält es Beteiligungen in Tschechien, Ungarn, Rumänien und der Türkei. Im Jahr 2005 wurde ein beteiligungskonsolidierter Umsatz von rd. 110 Millionen Euro erzielt.

Die Frühwald -Gruppe mit Standorten in Badendorf, Werndorf und Tillmitsch am österreichischen Markt und international in Ungarn, Rumänien und Slowenien präsent. Die Kernkompetenzen liegen in Abwasser- und Umwelttechnik, Flächenbefestigung, Fertigteilkamine, Deckensysteme, Hochbauprodukte und Maschinenbau (Herstellung von Spezialmaschinen für Betonsteine, Rohre und Schächte). 2005 wurde ein Umsatz von 45 Millionen Euro erwirtschaftet.

TIBA Ver- und Entsorgungssysteme GesmbH mit Sitz in Lebring bei Graz konzentriert sich im Wesentlichen auf die Geschäftsfelder Kanal- und Entwässerungstechnik sowie Umwelttechnik. Die Produktpalette ist eine Bündelung der Aktivitäten beider Partnerunternehmen im Tiefbaubereich und umfasst alle Produkte des Tiefbauprogramms, wie beispielsweise diverse Rohrtypen, Schächte, Schachtböden, Abscheide- und Kläranlagen, Pumpwerke- und Armaturenschächte.

Als Eigentumsvertreter fungieren MABA Geschäftsführer, Alfred Redlberger, sowie der Frühwald Geschäftsführer, Erich Jöbstl. Die operative Geschäftsführung übernimmt Mag. Mario Deliner.

Rückfragehinweis:

Michael Obermeyr, Reichl und Partner PR GmbH, Tel: +43/732/666222

E-Mail: michael.obermeyr@reichlundpartner.at

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
Werbung

Weiterführende Themen

VÖB-Präsident Franz Josef Eder ist mit der aktuellen Entwicklung zufrieden, kritisiert aber, dass im aktuellen Plan der Bundesregierung kein Förderungen massiver Bauweisen vorsieht.
Aktuelles
04.08.2020

Die aktuell stabile Auftragslage lassen die Beton- und Fertigteilbranche positiv in die Zukunft blicken. Gleichzeitig fordert man eine gerechte Streuung der Fördermaßnahmen.

Thomas Löckinger (r.) übernimmt mit 1.8.2020 die Baumarkt-Vertriebsleitung für die Baumit GmbH in Österreich. Er folgt Johann Holy (l.), der nach 21 Jahren als erfolgreicher Vertriebsleiter seinen wohlverdienten Ruhestand antritt.
Aktuelles
29.07.2020

Baumit hat eine neue Baumarkt-Vertriebsleitung Österreich. Wer auf Johann Holy folgt, lesen Sie hier.

Aktuelles
27.07.2020

Die Zugriffszahlen der E-Baulehre in Wien haben sich von rund 1.100 Zertifizierungen im März auf rund 8.400 Zertifizierungen bis Anfang Juli knapp versiebenfacht. 

Josef Muchitsch und Erwin Soravia haben eine gemeinsame Agenda, um Baugenehmigungen zu beschleunigen und Arbeitsplätze zu sichern.
Aktuelles
23.07.2020

Baugenehmigungen müssen dringend beschleunigt werden, sind sich die Gewerkschaft Bau-Holz und Österreichs Projektentwickler einig. Aktuell warten rund 25 Milliarden Euro warten darauf, auf ...

Aktuelles
29.07.2020
Werbung