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„Meilenstein“ im Werk Wietersdorf: Inbetriebnahme einer Staubfilteranlage bei W&P Zement.

Transparenter Umgang mit Emissionen

14.03.2017

Nach Inbetriebnahme einer Staubfilteranlage startet W&P Zement in Wietersdorf den Bau einer Nachverbrennungsanlage.

Als „Meilenstein“ bezeichnet die W&P Zement GmbH die Inbetriebnahme einer neuen Staubfilteranlage am Standort Wietersdorf. Parallel dazu wurden die Arbeiten zur Errichtung einer thermischen Nachverbrennungsanlage gestartet, für deren reibungslosen Betrieb die Staubfilteranlage Voraussetzung ist. Das Unternehmen, eine Tochter der WIG Wietersdorfer Holding, setzt damit „den nächsten Schritt zu einer wesentlichen Verringerung von Schadstoffemissionen“.

Nur noch zehn Prozent der bisherigen Emissionen

Durch die Nachverbrennungsanlage würde der Ausstoß zahlreicher Abgasbestandteile künftig um mehr als 90 Prozent reduziert, verspricht Geschäftsführer Wolfgang Mayr-Koch: „Damit wird unser Unternehmen seinem Anspruch gerecht, stets auf dem neuesten Stand der Technik zu sein. Lediglich zwei andere Werke in Europa können auf eine ähnlich moderne und umweltschonende Zementproduktion verweisen.“ Die Inbetriebnahme der Anlage sei für kommenden September geplant.

Zum Hintergrund: Bei der thermischen Nachverbrennung wird die Abluft aus dem Brennprozess vor der Freisetzung mittels eines regenerativen thermischen Oxidationsverfahrens nochmals gereinigt. So werden Emissionsbestandteile wie etwa organische Kohlenstoffverbindungen und Kohlenmonoxid um ein Vielfaches reduziert, wie die W&P Zement GmbH erklärt.

Die jeweils aktuellen Emissionswerte im Werk Wietersdorf stellt das Unternehmen im Sinne der Transparenz übrigens auf seiner Website dar.

Autor/in:
Bernhard Madlener
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