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„Inakzeptable Angebote“ der Baufirmen führen schon jetzt zu einer mindestens neunmonatigen Verzögerung des U-Bahn-Ausbaus.

U-Bahn-Ausbau: Zurück auf Anfang

13.11.2018

Nach dem Spatenstich kommen zwei ­Neuausschreibung: Der Wiener U-Bahn-Ausbau ver­zögert sich.

Rund einen Monat nach dem groß inszenierten Spatenstich für den Ausbau des Wiener U-Bahn-Netzes gibt es nun den ersten Rückschlag. Der Zeitplan für das Großprojekt U2/U5 hinkt schon jetzt fast ein Jahr hinterher. Grund dafür sind laut Wiener Linien „inakzeptable Angebote“ von Baufirmen für zwei große Vergabepakete. Diese seien von der Höhe der Summen nicht plausibel und vertretbar gewesen.

Arbeiten verzögern sich

Bei den beiden Großaufträgen handelt es sich einerseits um die künftige U2-Trasse, den Tunnelbauauftrag vom Matzleinsdorfer Platz in Richtung Neubaugasse, durch die auch ein großer Teil des Bauschutts unterirdisch abtransportiert werden soll. Die andere Ausschreibung betrifft den Bau der U5-Strecke zwischen Frankhplatz und Rathaus. Die neuerliche Ausschreibung dieser beiden Bauabschnitte hat nun zur Folge, dass auch die Arbeiten an fast allen neuen Stationen später als ursprünglich geplant beginnen werden, auch etwa an der neuen Station Neubaugasse, wo unter der bestehenden Station der U3 die neue Station der U2 errichtet wird. An diesem für den U-Bahn-Ausbau neuralgischen Knotenpunkt sind Bauarbeiten seit Monaten in Gang, da schon Leitungen und Kabeln verlegt werden. Diese Vorarbeiten sollen nun – auch in allen anderen Bereichen – wie geplant weiter durchgeführt und mit dem eigentlichen Stationsbau einfach später begonnen werden.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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