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Umbau Bahnhof Heiligenstadt, Wien

18.04.2007

28.000 Fahrgäste frequentieren täglich den von Otto Wagner geplanten und 1898 in Betrieb genommenen Bahnhof in Wien-Heiligenstadt. Der Bahnhof Heiligenstadt ist für Pendler ein bedeutender Umsteigebahnhof zwischen den Schnellbahnverbindungen S40 und S45, den Regionalzügen aus Krems, Gmünd und Budweis und der U-Bahn-Linie U4. Zurzeit wird der unter Denkmalschutz stehende Bahnhof entsprechend den aktuellen Nutzungsanforderungen umgebaut und im Hinblick auf eine Komfortsteigerung für die Bahnreisenden adaptiert.

Der Personentunnel und das historische Bahnhofsgebäude werden entsprechend den strengen Auflagen des Denkmalschutzes behutsam generalsaniert. Die Erschließung der Bahnsteige wird durch die Errichtung von zwei zusätzlichen Aufzugsanlagen sowie vier neuen Rolltreppen optimiert. Im Bereich der Bahnsteige erfolgt eine Anhebung um 55 Zentimeter, um ein leichteres Ein- und Aussteigen zu ermöglichen. Darüber hinaus werden die historisch wertvollen Bahnsteigdächer saniert, neue Wartekojen errichtet und die Bahnsteigoberflächen erneuert. Durch die Ausführung eines durchgehenden Blindenleitsystems wird der Bahnhof Heiligenstadt in Kombination mit den neuen Erschließungsmöglichkeiten sowie der Errichtung behindertengerechter WCAnlagen zu einer barrierefreien Verkehrsstation umgestaltet. Sämtliche Bauarbeiten erfolgen unter der Vorgabe nach Aufrechterhaltung des Bahnhofbetriebs. Der Umbau des Bahnhofs Heiligenstadt ist Teil der Bahnhofsoffensive in Wien, die neben den Großprojekten Zentralund Westbahnhof auch die Bahnhöfe Wien-Hütteldorf und Meidling umfasst. Die ÖBB Infrastruktur und Bau AG investiert mehr als sechs Millionen Euro in den Umbau und die Adaptierung der Bahnhofsanlage. Für die Ausführung der Baumeisterarbeiten zeichnet eine Arbeitsgemeinschaft aus Granit und Pittel+Brausewetter verantwortlich. Die Gesamtfertigstellung der umfangreichen Bauarbeiten wird voraussichtlich im Frühjahr 2008 erfolgen.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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