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Umsatz mit Estrichen schrumpft 2010 um knapp sieben Prozent

06.05.2011

Infolge rückläufiger Baubeginne, schrumpft der Markt für Estriche 2010 rasch, werksgemischte Estriche halten sich aber vergleichsweise gut, analysieren KREUTZER FISCHER & PARTNER | Marktanalyse in einem aktuellen BRANCHENRADAR®.

Der Markt für Estriche bleibt auch 2010 schwach. Die Nachfrage schrumpft insgesamt um -4,1% geg. VJ, die Herstellerumsätze um -6,6% geg. VJ. Verantwortlich für den rückläufigen Absatz ist der nach wie vor schwache Neubau. Infolge rückläufiger Baubeginne sinkt die Verkaufsmenge für den Neubau sogar um -7,4% geg. VJ auf nunmehr 7,6 Mio. Quadratmeter.
 
Gestützt wird der Markt hingegen durch eine wachsende Nachfrage aus der Sanierung. Dies begünstigt nicht zuletzt auch die Entwicklung der werksgemischten Estriche. Während der Umsatz mit  ortsgemischten Estrichen um mehr als sieben Prozent und mit Trockenestrichen sogar um fünfzehn Prozent schrumpft, bleibt der Umsatzrückgang von werksgemischten Estrichen signifikant unterhalb des Marktdurchschnitts. Der Marktanteil von werksgemischten Estrichen beträgt mittlerweile bereits 46 Prozent.
 

Tab.: Umsatzentwicklung Estriche in Österreich | Umsatz zu Handelseinstandspreisen  
 

Estriche

 

2007

2008

2009

2010

Umsatz in Mio. €

 

69,6

71,6

69,8

65,2

BRANCHENRADAR® Estriche in Österreich 2011
Autor: Andreas Kreutzer 

Die Berechnung wurde mit aller gebotenen Sorgfalt - aber ohne Gewähr - erstellt. 

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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