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Der Merger zwischen Holcim und Lafarge ist nun offiziell abgeschlossen.

Umstrukturierung abgeschlossen

21.07.2015

Mit der Gründung von Lafarge-Holcim erhält die Baustoffindustrie einen weiteren Big Player.

Der Merger der beiden Firmen Holcim und Lafarge ist nun endgültig abgeschlossen. Lafarge-Holcim wurde Mitte Juli weltweit offiziell vorgestellt, und nun arbeite der neue Konzern wie verlautet nach dem erfolgreichen Abschluss der Fusion und dem Handelsbeginn der neuen Aktien in Zürich und Paris darauf hin, das führende und leistungsstärkste Unternehmen der Baustoffindustrie zu werden. „Als Lafarge-Holcim werden wir nun die nächste Phase unserer Transformation zum Vorreiter auf allen Ebenen einleiten“, zeigte sich Eric Olsen, CEO von Lafarge-Holcim, optimistisch. „Wir wollen ein Unternehmen werden, das einen positiven Einfluss auf die Welt hat und für Kunden, Mitarbeitende, Aktionäre und die Gesellschaft einen wirklichen Mehrwert leistet.“

Das Unternehmen lanciert eine strategische Transformation und baut dabei auf dem Besten von Lafarge und Holcim auf. Der Konzern wird sich während der ersten Integrationsphase auf fünf zentrale Themen konzentrieren: Man will das Synergieziel von 1,4 Milliarden Euro innerhalb der ersten drei Jahre erreichen, einen konsequenten Ansatz bei der Kapitallokation und insgesamt eine Verringerung der Investitionsausgaben verfolgen, Differenzierung mit innovativen Produkten und Lösungen schaffen, ein Unternehmen sowie eine Unternehmenskultur aufbauen und Gesundheit sowie Sicherheit in das Zentrum der neuen Organisation stellen. Lafarge-Holcim soll entlang eines neuen Betriebsmodells organisiert werden, nahe am Kunden, aber mit der globalen Präsenz eines Big Players.

Auch bei Lafarge selbst wurden im Zuge des Mergers Umstrukturierungen vorgenommen. Antoine Duclaux ist der neue CEO von Lafarge Central Europe und leitet zukünftig den Länder-Cluster, der Österreich, die Tschechische Republik, Ungarn, die Slowakei und Slowenien umfasst.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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