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„Unfairer Entsende-Bonus muss gestoppt werden“

11.06.2019

Die Arbeiterkammer hat bei der EU-Kommission Beschwerde gegen Slowenien wegen unfairen Wettbewerbs eingebracht, da Slowenien die Sozialversicherungsbeiträge für Arbeitnehmer, die beispielsweise in Österreich arbeiten, nämlich nicht nach dem österreichischen Lohn, sondern nach einem fiktiven slowenischen Lohn bemisst. Das Kalkül dahinter ist, dass slowenische Entsende-Firmen Arbeitskräfte billiger anbieten können, weil sie weniger Sozialversicherungs­abgaben zahlen müssen und damit österr­eichische Firmen unterbieten können. Die entsandten Arbeitnehmer haben auch Nachteile davon, nämlich niedrigere Ansprüche auf Sozialleistungen und Pensionen und zudem ein schlechter ausgestattetes Sozialsystem. Österreichische Arbeitnehmer, aber auch Unternehmen kommen durch diese rechtswidrigen Praktiken unter Druck. Daher muss dieser unfaire Entsendebonus gestoppt werden.

Autor/in:
Renate Anderl

Präsidentin der Wirtschaftskammer

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