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Unmut sorgt für Reformierung

19.01.2015

Die Stadt Wien erneuert ihr Baustellenmanagement und ernennt Peter Lenz zum Baustellenkoordinator.

Nach der Pannenserie im vergangenen Baustellensommer verbessert die Stadt Wien ihr Baustellenmanagement. Besonderes Augenmerk wird nun auf Planung und Zusammenarbeit gelegt. Aber auch Säumnisse sollen künftig strenger geahndet werden. Die Grundlage des neuen Modells beruht einerseits auf technischen Maßnahmen, andererseits auf Kommunikation. Von nun an werden die Verkehrsfolgen der Arbeiten nicht mehr nur lokal, sondern mit Blick auf die ganze Stadt vorausberechnet. Das Infoteam, das ebenfalls neu ins Leben gerufen wurde, soll für eine raschere und intensivere Kommunikation sorgen. Bürgermeister Michael Häupl meint: „Wir haben uns ein dreiviertel Jahr darüber unterhalten und geortet, wo es Verbesserungspotenzial gibt, dies wird nun ausgeschöpft.“ Auch eine strengere Überwachung der Baustellen wird fokussiert, mehr Personal wird es dafür aber nicht geben. „Für die Kontrollen wird innerhalb des Ressorts Personal umgeschichtet“, sagt Stadtbaudirektorin Brigitte Jilka.

Außerdem hat die Stadt Wien einen neuen Baustellenkoordinator ernannt. Peter Lenz wird in Zukunft als Ansprechperson fungieren und die Baustellen koordinieren

Als Grund für das neue Baustellenmanagement wird vor allem die Sanierung der Westeinfahrt gesehen. Ein Verkehrsabschnitt wurde dabei unbeabsichtigt zum Nadelöhr, was massive Staus zur Folge hatte. Der Prüfbericht der Volksanwaltschaft stellte ein Versagen bei Bauaufsicht, Baustellenkoordination und Executive fest.  Dies hat letztlich zu dem Schluss geführt, „einiges zu reformieren, was die Baustellenkoordination betrifft“, so Häupl. 

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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