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Unrühmlicher Platz Eins

24.09.2014

Der KSV präsentierte die Insolvenzstatistik für die ersten drei Quartale 2014. Am unrühmlichen Platz Eins nach Fällen steht die Baubranche.

Der Abwärtstrend bei Insolvenzen der ersten Quartale des Jahres ist vorbei. 4.126 Insolvenzen entsprechen einem Zuwachs von 2 Prozent, bei den 2.459 eröffneten Verfahren beträgt die Steigerung gegenüber 2013 sogar 3 Prozent. Die Fälle sind jedoch kleiner, daher liegen die Passiva  rund ein Drittel unter den Vorjahreszahlen. Auch die Anzahl der betroffenen Dienstnehmer (16.600) ist um 38 Prozent gesunken. „Man erkennt sehr deutlich, dass die eingetrübte Wirtschaftslage mittlerweile auch die Unternehmen erreicht hat, dass aber die Fälle deutlich kleiner sind, als in der jüngeren Vergangenheit,“ fasst Insolvenzexperte Hans-Georg Kantner die Ergebnisse zusammen.

Angeführt wird die Statistik leider wieder einmal von der Bauwirtschaft, Platz Eins nach Zahl der Fälle und Platz Zwei nach Höhe der Verbindlichkeiten. In 745 Fällen geht es um Passiva in der Höhe von 333 Millionen Euro.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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