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Verleihung Staatspreis Arbeitssicherheit 2011

19.08.2011

Für den diesjährigen Staatspreis wurden 24 Projekte eingereicht und von einer Jury aus maßgeblichen Persönlichkeiten der Interessenvertretungen der Arbeitnehmer/innen und der Arbeitgeber/innen, der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt, der Arbeitswissenschaft und des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz aus 9 Nominierungen vier Preisträger ausgewählt.

Im Rahmen der Verleihung des „Staatspreises Arbeitssicherheit 2011“ wies Sozialminister Rudolf Hundstorfer auf das steigende Engagement der Unternehmen hin, die Arbeitssicherheit in ihren Betrieben kontinuierlich zu erhöhen. „Die große Zahl der Bewerbungen um den Staatspreis Arbeitssicherheit zeigt nicht nur das große Interesse der Unternehmen an diesem Preis, sondern beweist auch die Bereitschaft der österreichischen Betriebe sich den Schutz von Leben und die Gesundheit ihrer Arbeitnehmer/innen auch etwas kosten zu lassen. Prävention kostet nicht nur, sie rechnet sich auch. Denn durch Gesundheitsförderung und betriebliche Prävention lassen sich die Kosten krankheitsbedingter Abwesenheiten um 35 Prozent reduzieren, der return of investment liegt zwischen 1:2 und 1:4, der return on prevention beträgt 1:1,6“, erläutert Hundstorfer.

 

Der erste Preis ging an Baxter AG für das Projekt „278 Ergo Guides verbessern die Arbeitsbedingungen“. Den zweiten Preis erhielt Cemex Austria AG für das Projekt „Stressmanagement – Integraler Bestandteil der Mitarbeitermotivation und Unfallvermeidung“ und der dritte Preis ging an Art Bau Zagler GmbH für das Projekt „Materialtransport bei Wohnungsumbauten“. (dd)

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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