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Vier Siegerprojekte beim Eternit Architekturpreis 2011

14.02.2012

Die Schwesterfirmen Eternit (Schweiz) AG in Niederurnen und die Eternit-Werke Ludwig Hatschek AG im österreichischen Vöcklabruck hatten im Vorjahr einen Architekturpreis zum Thema „kleinformatige Fassadentafeln“ ausgelobt.

Teilnahmeberechtigt waren Architektinnen und Architekten sowie Architekturstudierende in ganz Europa. Das Preisgeld war mit 30.000 Euro dotiert.

 

Eine hochkarätig besetzte Fachjury ermittelte aus 47 hervorragenden Einreichungen schließlich vier Siegerprojekte. Die Preisverleihung fand am 19. Jänner 2012 am Messestand der Eternit (Schweiz) AG auf der Swissbau in Basel statt.

 

Kleinformate neu interpretiert

„Kleinformatige Faserzementplatten haben eine lange Tradition. Seit über einem Jahrhundert kleidet Eternit Gebäude damit ein. Diese haben sich speziell in Gebieten mit rauen klimatischen Bedingungen bewährt. Heute sind die kleinen Fassadenformate aufgrund ihrer bauphysikalischen Vorteile und der vielfältigen architektonischen Möglichkeiten aktueller denn je“, erläutert Anders Holte, Vorstandsvorsitzender der Eternit-Werke Ludwig Hatschek AG.

 

Die Preisträger

1: „Froschkönig“ vom Architekturbüro Splitterwerk in Graz ist eines der ausgezeichneten Projekte. Die Farbigkeit einer ausgeleerten Legokiste, die sich über Dach und Fassade zieht und doch eine harmonische Verschmelzung mit der Landschaft in sich birgt, hat die Jury überzeugt.

 

2: Die „Mehrzweckhalle Zizers“, realisiert vom Architekturbüro Hubert Bischoff, ist auf das funktional Ästhetische reduziert und bildet in Erscheinungsform, Konstruktion und Baumaterial ein homogenes Ganzes. Der rote Farbton wiederholt die Farbigkeit vieler Häuser im Dorf und macht das Gebäude zu einem selbstverständlichen Teil der Umgebung.

 

3: Das „Einfamilienhaus Bischoff“, umgesetzt vom Architekturbüro Hubert Bischoff, zeigt das Kleinformat in seinen Ursprüngen. Das Appenzellerland trifft Baukultur mit heterogener Formensprache. Die handwerkliche und technische Detailpräzision und Ausführungsqualität tat ihr übriges für diese Auszeichnung.

 

4: Der „Dorfladen und Dorfplatz Trüllikon“ von der Schmid Schärer Architekten GmbH orientiert sich mit ihren Ziegeldächern und großflächigen Giebelseiten an nahe gelegenen Scheunen. Die Verkleidung mit rhombischen Eternitschindeln bezieht sich präzise auf die Gebäudeform; und die phantasievolle Umsetzung birgt ein architektonisches Statement, das die Jury aufhorchen ließ.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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