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Vonovia übernimmt die Buwog

13.02.2018

Der Vorstand und Aufsichtsrat der Buwog AG empfehlen in einer öffentlichen Stellungnahme die Annahme des Übernahmeangebots von Vonovia. Der Angebotspreis von 29,05 Euro je Buwog-Aktie in bar und die gebotene Gegenleistung an die Covertible-Bond-Inhaber sei "aus finanzieller Sicht angemessen", hieß es am Dienstag in einer Aussendung.

Das Buwog-Management rät zur Annahme des Vonovia-Angebots.

Der Vorstand und Aufsichtsrat der Buwog AG empfehlen in ihrer Stellungnahme zur Angebotsunterlage der Vonovia SE vom 5. Februar 2018 ihren Beteiligungspapierinhabern das Angebot anzunehmen. Bereits Ende des Jahres hat der deutsche Wohnungskonzern der Buwog ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für alle ausstehenden Aktien und Wandelschuldverschreibungen übermittelt. 

Nach sorgfältiger Prüfunge der Angebotsunterlagen sind sowohl Vorstand, als auch Aufsichtsrat der Buwog  nun zu der Einschätzung gelangt, dass der Angebotspreis von 29,05 Euro je Buwog-Aktie und die gebotene Gegenleistung an die Inhaber der Wandelschuldverschreibungen aus finanzieller Sicht angemessen ist. Der Angebotspreis für die Buwog-Aktien liegt deutlich über den gewichteten historischen und vom Angebot unbeeinflussten Durchschnittskursen der Buwog-Aktie der letzten zwei Jahre. Der Vorstand und der Aufsichtsrat bewerten die Prämie auf den Aktien-Schlusskurs vom 15. Dezember 2017 mit 18,1 Prozent als angemessen. Zudem liegt der Angebotspreis 16,8 Prozent über dem letzten veröffentlichten, unverwässerten EPRA Net Asset Value des Unternehmens zum 31. Oktober 2017.

Die Annahmefrist läuft noch bis 12. März, Voraussetzung für ein Zustandekommen ist eine Mindestannahmequote von 50 Prozent plus einer Aktie. Das Settlement für die erste Angebotsfrist wird für Ende März erwartet. Die kartellrechtlichen Freigaben der Transaktion wurden schon erteilt. Mit dem Übernahme will Vonovia ihren Bestand von 350.000 Wohnungen mit jenem der Buwog von 49.000 Wohnungen zusammenführen.

 

 

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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