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Vorhang auf

28.01.2014

Zum 35. Mal fand die Wintertagung des Güteverband Transportbetons (GVTB) statt. Dabei wurde erstmals der GVTB Betonpreis verliehen.

Um herausragende Projekte und die bautechnischen Leistungen dahinter vor den Vorhang zu holen, lobte der GVTB letztes Jahr zum ersten Mal den Betonpreis aus. Elf Projekte schafften es in die engere Auswahl und wurden von einer fachkundigen Jury genau unter die Lupe genommen. Als Siegerprojekt wurde schließlich die Röntgenordination Gänserndorf, Niederösterreich, ausgezeichnet.

 

Alles Überzeugend

 

Die Röntgenordination Gänserndorf, Niederösterreich, geplant von den Architekten Fasch & Fuchs aus Wien, ausgeführt von Baumeister Lahofer aus Gänserndorf, überzeugte die Jury mit „den eleganten Schwüngen, den edel ausgeführten tragenden Sichtbeton-Bauteilen und durch die konsequent verfolgte Nachhaltigkeit“. Bei dem Bauvorhaben wurde eine Bauteilaktivierung implementiert. Dabei wird die Speicherfähigkeit von Beton zum Heizen und Kühlen genützt. Alle tragenden Wände und Decken wurden in höchst qualitativer Sichtbetonqualität ausgeführt. Die Ordination ist hell, freundlich und offen, die vielen Glasflächen schotten die Patienten nicht ab, sondern verbinden sie auf angenehme Weise mit dem Außenraum. Zusätzlicher Nebeneffekt der Sichtbetonflächen: Sie erfüllen neben der sauberen Optik die in einer Röntgenordination notwendige Strahlenschutzverordnung.

 

Peter Neuhofer, Präsident des GVTB, zeigte sich begeistert über die hohe Qualität der eingereichten Projekte und die Kreativität: "Gerade bei diesen vielfältigen Bauvorhaben zeigt sich, wo das Know-how angesiedelt ist. Natürlich ist eine sorgfältige Planung Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung eines Projekts. Doch gerade bei Sichtbetonflächen wie beim Siegerprojekt, der Röntgenordination Gänserndorf, ausgeführt, liegt das Geheimnis in den Schalplänen, der Betonrezeptur, im richtigen Lieferzeitpunkt wie auch in der präzisen Verarbeitung."

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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