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v.l. Stephan Heid, Heid & Partner Rechtsanwälte, Gerhard Draxler, Landwirtschaftliche Bundesversuchswirtschaften und Alfred Waschl, Building Smart Austria, bei der Fachtagung „Building Information Modeling in der Praxis angekommen."

Vorhang auf für innovative Bauprojekte

16.10.2018

Building Smart Austria und Heid & Partner Rechtsanwälte holen in Salzburg innovative Bauvorhaben vor den Vorhang. 

„Die Etablierung von BIM bedeutet nicht nur einen Wechsel von 2D hin zur 3D-Planung. Viel mehr geht es um die Transformation einer ganzen Branche ins digitale Zeitalter, die die einzelnen kleinen, mittleren und großen Unternehmen der Österreichischen Baubranche nicht alleine vollziehen können", sagt Alfred Waschl, Mitbegründer von Building Smart Austria. Gemeinsam mit Stephan Heid von Heid & Partner Rechtsanwälte hat die Initiative nun in Salzburg innovative Bauherren und deren Konsulenten vor den Vorhang gebeten: Das öffentliche Bauprojekt „HBLFA Rotholz" - eine Schul- und Forschungseinrichtung in Rotholz/ Tirol - und das Projekt „Electronic Based Systems Center" der TU Graz. „Ich habe erst im Laufe des Projektes die Möglichkeiten von BIM für den Bauherren kennengelernt, musste aber rasch entscheiden, wie viel BIM für mich und den späteren Nutzer zweckmäßig ist", erzählt Gerhard Draxler, Bauherrenvertreter in Rotholz. Bereits Erfahrung mit BIM hatten hingegen die Planer von AllesWirdGut Architekten sowie die Tragwerksplaner von Fritsch, Chiari & Partner, die bei der TU Graz mit dem Modell des „Open BIM" eine intensive Form der Zusammenarbeit gelebt haben.

„Österreich muss aufholen"

Neben den Erfahrungsberichtem haben die Verantwortlichen der Fachtagung auch Wünsche an die Politik formuliert. So wäre vor allem ein stärkeres Engagement staatlicher Stellen bei der Digitalisierung im Baubereich wünschenswert. „Andere Länder in Europa verpflichten bereits zu BIM im Genehmigungsverfahren oder verpflichten zumindest große Bauherren zur Durchführung von Pilotprojekten. Selbst die im Baubereich eher konservative Schweiz hat in einem digitalen Aktionsplan jüngst beschlossen, dass ab 2021 für Immobilien und ab 2015 für Infrastrukturanlagen die BIM-Methode verpflichtend ist. Österreich muss vergleichbare Schwerpunkte setzen, um den Anschluss nicht zu verlieren", warnt Stephan Heid.  

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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