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Vorsichtiger Optimismus beim VÖB

27.02.2013

Laut jüngstem Konjunkturbarometer des Verbands Österreichischer Beton- und Fertigteilwerke (VÖB) konnten die Mitgliedsbetriebe im Jahr 2012 leichte Umsatzsteigerungen verzeichnen.

2012 konnte eine leichte Umsatzsteigerung in einem rückläufigen Marktumfeld verzeichnet werden: In der Umfrage attestieren 74 Prozent der teilnehmenden VÖB Unternehmen ihrem eigenen Betrieb gleichbleibende oder gestiegene Umsätze. „Das Marktumfeld ist rückläufig. Die Ergebnisse zeigen, dass die Unternehmen auch im vergangenen Jahr erfolgreich gegensteuern konnten, die mangelnden Ausschreibungen werden sich aber weiterhin bemerkbar machen“, kommentiert Bernd Wolschner, Präsident des VÖB, die Umfrage.

Dem laufenden Geschäftsjahr 2013 bescheinigen die VÖB Mitgliedsunternehmen positives Potenzial, starke Veränderungen werden allerdings nicht erwartet. Wolschner: „Wir rechnen zwar für 2013 mit einer zufriedenstellenden Entwicklung der Branche, Umsatzrückgänge können allerdings nicht ausgeschlossen werden. Entscheidend wird hier sein, ob die geplanten Investitionen für Infrastruktur getätigt werden. Wir betrachten die Entwicklungen derzeit eher mit Skepsis.“

Die positive Entwicklung des Wohnungsbaus sei aufgrund der Sättigung des Marktes für Vorsorgewohnungen mittelfristig gefährdet. Auch Büro-, Gewerbe- und Industriebau lassen für 2013/2014 eine rückläufige Entwicklung erwarten.

Im Tiefbausektor hingegen wurde bereits 2012 ein deutlicher Rückgang verzeichnet. „Verantwortlich für diese Entwicklung sind die reduzierten Budgets der Kommunen und der Infrastrukturbetreiber. Das ist riskant, denn hier steht letztlich die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Exportindustrie auf dem Spiel. Deshalb fordern wir eine Beibehaltung der geplanten Investitionen. Außerdem setzen wir uns für eine Vereinfachung der übertriebenen Anforderungen für den geförderten Wohnbau ein, damit Wohnen wieder leistbar wird“, so der VÖB Präsident.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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