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Bestbieterprinzip forcieren:

Bauvorhaben realisieren:

Was wünschen Sie sich im Jahr 2019 für die Bauwirtschaft?

Ich wünsche mir für 2019, dass sich das politische Umfeld in Österreich weiterhin so positiv gestaltet – mit klaren, zukunftsweisenden Entscheidungen. Gleichzeitig sollten Genehmigungsverfahren beschleunigt werden, damit der Standort Österreich wettbewerbsfähig bleibt. Bei Projekt­entscheidungen und in der Vergabepraxis sollte das Bestbieter­prinzip noch stärker forciert werden, und vor allem sollten bei Großprojekten Totalunternehmer eingesetzt werden. Auf jeden Fall sollten aber bei komplexen Vorhaben Baufirmen schon in die Planungsphase ein­gebunden werden. Das spart Zeit und Geld für alle Beteiligten. Abschließend noch ein Wunsch, den ich immer wieder äußere: Bitte alle seit langem geplanten Projekte auch tatsächlich zur Ausschreibung­ bringen.

Karl-Heinz Strauss, CEO PORR

Wir wünschen uns für die Bauwirtschaft und deren Umfeld einen stabilen Wachstumskurs, der die Auslastung aller Unternehmen gewährleistet. Zudem wäre es wichtig, dass die finanzpolitischen Rahmenbedingungen für den öffentlichen Bau so gestaltet werden, dass auch alle notwendigen Bauvorhaben realisiert werden können. Nach Jahren der Investitionszurückhaltung der öffentlichen Hand wäre dies ein äußerst positives Zeichen und würde auch zu einer Win-win-Situation in Hinblick auf die Beschäftigten im Bau führen, denn die Bau­wirtschaft hat in den letzten Jahren ihren Beitrag zum Abbau der Arbeitslosigkeit geleistet. Wir sind sehr zuversichtlich, dass das Jahr 2019 in der Bauwirtschaft erfolgreich verlaufen wird. Ich persönlich wünsche mir für unsere Kunden und Partner, dass sie weiter mit vollem Elan gemeinsame Bauvorhaben umsetzen. Wenn diese Projekte mit unseren Liebherr-Maschinen realisiert werden, freut es mich umso mehr. In diesem Sinne ein herzliches „Glück auf“ für das Jahr 2019!

Otto Singer, GF Liebherr-Werk Bischofshofen

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