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Über 60 Prozent der Verbandsmitglieder konnten im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2017 eine Umsatzsteigerung von durchschnittlich rund 10 Prozent verbuchen.

Weiterhin grünes Licht

12.02.2019

Die Betonfertigteilbranche erwartet auch für 2019 eine robuste Entwicklung.

Über 80 Prozent der Verbandsmitglieder sehen dem Geschäftsjahr 2019 positiv entgegen und rechnen weiterhin mit einem mindestens zufriedenstellenden Ergebnis für ihr Unternehmen.

Die Stimmung der gesamten Baubranche spiegelt sich auch im aktuellen VÖB Konjunturbarometer wider, der zweimal pro Jahr die Stimmung der österreichischen Beton- und Fertigteilbranche aufnimmt. Demnach sehen über 80 Prozent der Verbandsmitglieder dem Geschäftsjahr 2019 positiv entgegen und rechnen weiterhin mit einem mindestens zufriedenstellenden Ergebnis für ihr Unternehmen. 33 Prozent gehen von einer Umsatzsteigerung, während die Hälfte zumindest einen gleichbleibenden Umsatz im Vergleich zum Vorjahr erwartet. 

Mehr als 60 Prozent der Verbandsmitglieder konnten im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2017 eine Umsatzsteigerung von durchschnittlich rund 10 Prozent verbuchen. Als Hauptgrund dafür geben 38 Prozent den Zugewinn von neuen Kunden an. Bei 19 Prozent war der Ausbau des Leistungs- beziehungsweise Produktportfolios für die Steigerung des Umsatzes verantwortlich, während 14 Prozent die Veränderung im Marktsegment sowie eine größere Nachfrage als ausschlaggebende Kriterien für dieses Umsatzwachstum erachten. Über 50 Prozent der Verbandsmitglieder hatten zeitweise Probleme, alle einkommenden Aufträge zu bearbeiten.

Hochbauboom

"Wie bereits in den Jahren zuvor hat auch das letzte Jahr ein Plus im Hochbausektor hervorgebracht", sagt VÖB Präsident Franz Josef Eder. Die Zugpferde im Vorjahr waren der Wohnbau sowie der Gewerbe- und Industriebausektor, während der Umsatz im Bürobau sowie im Tief- und Straßenbau mehrheitlich gleichgeblieben ist. Über 70 Prozent der Branchenmitglieder erwartet für das Geschäftsjahr 2019 eine Steigerung im Bereich der Beton-Fertigteile. "Von dem starken Wirtschaftswachstum profitieren unsere Mitgliedsunternehmen derzeit überproportional. Vor allem die vorgelagerten Bauunternehmen schöpfen ihre Kapazitäten voll aus und greifen auch verstärkt auf vorgefertigte Beton-Bauteile zurück. Sollte sich die Situation künftig bei den Baufirmen wieder beruhigen, werden die Fertighersteller voraussichtlich überproportional verlieren", warnt der VÖB Präsident vor allzu euphorischen Zukunftsausblicken. Ein positiver Aspekt der Situation ist aber, dass das günstige Umfeld in den Unternehmen genutzt wird, um weitere Investitionen zu tätigen", fügt Eder abschließend hinzu.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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