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Weltrekord mit Doka-Schalungstechnik

15.11.2007

Der Burj Dubai ist das höchste Gebäude auf unserem Planeten. Die Ortbetonarbeiten am Gebäudekern konnten am 08. November 2007 bei einer Höhe von 601 Metern über Fundament erfolgreich abgeschlossen werden. Josef Kurzmann, Vorstandsdirektor der Doka Gruppe, beglückwünschte das Management der bauausführenden Arbeitsgemeinschaft Samsung-Besix-Arabtech zur Fertigstellung des Gebäudekernes im Originalzeitplan und dankte für die hervorragende partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Das welthöchste Gebäude Burj Dubai weist einen für Hochhäuser ungewöhnlich hohen Anteil an Wandschalungsarbeiten auf. Die aufgrund der Statik notwendige wabenförmige Konstruktion mit vielen spantenförmigen Aussteifungen erforderte eine zu schalende Wandfläche von 430.000 m². Es mussten daher doppelt so viele Wände als Decken geschalt werden. Die Doka-Kletterschalung für den Gebäudekern mit den Flügelwänden funktionierte präzise wie ein Uhrwerk - alle drei Tage konnte ein Regelgeschoss fertiggestellt werden.

Expedition in 601 m Höhe

Für das Projekt Burj Dubai begab sich Doka auf eine 2 ½ -jährige Expedition, die in über 600 m Höhe führte. Niemals zuvor in der Geschichte der Schalungstechnik wurde eine Kletterschalung über einen so langen Zeitraum, in so großer Höhe und unter derart extremen Bedingungen eingesetzt. Der erfolgreiche Abschluss der Ortbetonarbeiten am Gebäudekern brachte Doka einen Weltrekord und wertvolle Erfahrung in Extremsituationen. Auch die Architektur stellte höchste Ansprüche an das Schalungssystem. Der Y-förmige Gebäudekern des Burj Dubai mit den Flügelwänden verjüngt sich nach oben und weist insgesamt 32 Grundrissänderungen auf. Doka musste bereits bei der Planung ihrer "Schalungsmaschine" diese Anpassungen bis ins letzte Detail berücksichtigen. Mittels Trennstellen im Bühnensystem konnte die Schalungslösung so unter minimalem Einfluss auf die Zykluszeit bei jeder Grundrissänderung sicher umgebaut werden. Um die Geschosse im 3-Tages-Takt zu betonieren, musste das System zudem besonders leistungsfähig und einfach bedienbar sein. Langlebigkeit war ein weiteres Schlagwort, schließlich hatte die "Schalungsmaschine" jahrelang reibungslos zu funktionieren.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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