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Wienerberger baut neues Werk in Ungarn

01.06.2005

- Neubau eines Träger- und Überlagenwerks in Mezötúr
- Neues Ziegelwerk in Tiszavasvarí kurz vor Probebetrieb

Wienerberger setzt den nächsten Wachstums-schritt in Osteuropa: das Unternehmen bereitet den Neubau eines Träger- und Überlagenwerks neben dem bestehenden Hintermauerziegelwerk im ungarischen Mezötúr vor. "Wir haben uns entschieden, unsere Produktionskapazitäten und Marktpositionen aufgrund des langfristigen Wachstumspotenzials in Ungarn weiter zu stärken", kommentiert Johann Windisch, als Vorstand der Wienerberger AG zuständig für die Bereiche Zentral-Ost- und Zentral-Westeuropa, das Vorhaben. "Ungarn ist für uns trotz der Marktschwäche im ersten Quartal 2005 ein wichtiger Markt. Der geplante Werksneubau soll ein deutliches Zeichen für unser nachhaltiges Engagement in Ungarn sein". Von Mezötúr aus werden künftig neben dem ungarischen Markt auch die Exportmärkte Rumänien, Kroatien und die Slowakei optimal bedient werden können. Die Investitionssumme für den Werksneubau beträgt rund 4,7 Mio. Euro.

Strategisch wichtiger Standort Tiszavasvarí kurz vor Produktionsstart

Der im letzten Jahr begonnene Werksneubau im nordostungarischen Tiszavasvarí wird derzeit fertiggestellt. Tiszavasvarí ist das größte
und modernste Hintermauerziegelwerk Ungarns. Der Probebetrieb wird in der zweiten Junihälfte, der Vollbetrieb wie geplant im Oktober 2005 aufgenommen werden. "Tiszavasvarí ist für uns ein strategisch wichtiger Standort, von dem wir den gesamten ostungarischen und ostslowakischen Markt betreuen können", so Windisch. Bisher wurden diese Absatzmärkte von bestehenden Produktionsstätten in Ungarn und der Slowakei beliefert. Mit dem neuen Standort werden Transportwege deutlich verkürzt und Kosteneinsparungen realisiert. Insgesamt wurden
in Tiszavasvarí rund 20 Mio. Euro investiert.

Zuversicht für Entwicklung des ungarischen Wohnbaumarktes

"Auch wenn der ungarische Wohnbaumarkt derzeit rückläufig ist, rechnen wir in absehbarer Zukunft wieder mit einem Aufschwung", so Windisch. Seine Zuversicht begründet sich auf Expertenmeinungen, wonach jährlich 44.000 neue Wohneinheiten benötigt werden, um eine Überalterung des ungarischen Wohnbestandes zu vermeiden. In einem Werk wie Tiszavasvarí werden im Jahr rund 300.000 m³ Ziegel produziert.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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