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Wienerberger Chef Heimo Scheuch ist zuversichtlich, das für das Gesamtjahr gesteckte Ertragszeil von 450 bis 470 Millionnen Euro (Ebitda) erreichen zu können.

Wienerberger erfolgreich in Osteuropa

20.08.2018

Die gute Konjunktur in Osteuropa sorgt für steigende Gewinne bei Wienerberger.

Der Baustoffkonzern Wienerberger profitiert von der starken Position in Zentral- und Osteuropa wie schon länger nicht. Weil der Nachholbedarf bei der Schaffung von Wohnraum groß ist und die Konjunktur dort gut läuft, schlägt sich das nun verstärkt in den Umsatz- und Ertragszahlen nieder. Im ersten Halbjahr erzielte Wienerberger einen Konzernumsatz von 1,6 Millionen Euro und damit einem Plus von fünf Prozent. Das organische Ebitda stieg um 18 Prozent auf 214 Millionen Euro. Wienerberger Chef Heimo Scheuch ist zuversichtlich, das für das Gesamtjahr gesteckte Ertragsziel von 450 bis 470 Millionen Euro (Ebitda) erreichen zu können. Neben der guten Performance in Zentral- und Osteuropa sowie vergleichbaren Steigerungsraten in Belgien und den Niederlanden gab es im Halbjahr ein stabiles Marktumfeld in wichtigen Ländern wie Deutschland (inklusive Österreich), Frankreich, Italien und Großbritannien. 

Optimistisch in die Zukunft

Vor allem in Letzterem sieht Scheuch „großes Potenzial" für Wienerberger. Denn dort sei in der Vergangenheit zu wenig gebaut worden. „Wir sind in England Nummer zwei und wachsen stärker als die Nummer eins." Und auch bezüglich Brexit blickt der Wienerberger Chef optimistisch in die Zukunft. „Ich glaube nicht, dass es einen harten Brexit geben wird." Schließlich stünden ja auch eine große Zahl von Arbeitsplätzen auf dem Spiel. „Wir stellen uns aber auf alle Eventualitäten ein."

 

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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