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Wienerberger übernimmt Ziegelwerk in Dänemark

21.09.2005

Nach dem Kauf der beiden Wewers Ziegelwerke im vergangenen Jahr setzt Wienerberger mit der Übernahme des Ziegelwerks Petersminde Teglvaerk AS ihren Expansionskurs in Dänemark fort und baut ihren Marktanteil von 18 auf 24% aus. "Bei der Realisierung unserer profitablen Wachstumsstrategie prüfen wir laufend interessante Akquisitionsprojekte. Das Ziegelwerk in Petersminde hat uns vor allem mit seinem umfassenden Produktportfolio von Vormauerziegel und Stürzen, das ausgezeichnet zu unserem eigenen hochwertigen Produktangebot passt, und seiner geographische Lage auf Fünen im Zentrum des wichtigsten skandinavischen Marktes überzeugt", erläutert Heimo Scheuch, Vorstand der Wienerberger AG den aktuellen Deal. Die Produktionskapazität von Petersminde beträgt 28 Mio. Ziegeleinheiten. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Optimale Brücke zwischen bestehenden Aktivitäten in Sealand und Jütland

Wienerberger ist in Dänemark bereits mit einer Produktionsstätte auf Jütland im Westen des Landes und zwei weiteren auf der Insel Sealand im Osten vertreten. Das neue Werk bildet eine optimale Brücke zwischen Sealand und Jütland, aber auch zu Schweden und Deutschland.
"Durch die Integration von Petersminde in die bestehenden Wienerberger Aktivitäten werden wir eine Reihe von Synergien nutzen können: Angefangen von der Optimierung des Vertriebssystems, über die regionale Marktbearbeitung auf Fünen bis hin zur Betreuung der angrenzenden Exportmärkte Schweden und Deutschland", so Scheuch weiter.

Basis für Stärkung der Marktposition

Für die kommenden Jahre erwartet Wienerberger aufgrund des prognostizieren Wirtschaftswachstums in Dänemark von rund 2% einen positiven Impact auf ihre Geschäftstätigkeit. Außerdem werden sich
die zahlreichen bereits vorliegenden Baubewilligungen für Einfamilienhäuser günstig auf die Steigerung des Ziegelabsatzes auswirken.

Mit der Übernahme von Petersminde beweist Wienerberger erneut die konsequente Umsetzung ihrer Strategie des profitablen Wachstums. Das
Unternehmen konnte innerhalb von etwas über einem Jahr seinen Marktanteil in Dänemark durch Akquisitionen und organisches Wachstum von 8 auf 24% deutlich ausbauen.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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