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„Die Umsetzung unserer Unternehmensstrategie mit den drei Eckpfeilern Operational Excellence, organisches Wachstum sowie Wachstumsprojekte und Portfoliooptimierung wird konsequent und zügig vorangetrieben", sagt CEO Heimo Scheuch über die strategischen Maßnahmen bei Wienerberger.

Wienerberger weiter auf Wachstumskurs

12.11.2018

Wienerberger setzt seinen dynamischen Wachstumskurs fort. 

Wienerberger blickt auf ein sehr gutes drittes Quartal 2018 zurück. Der Quartals-Umsatz stieg im Vorjahresvergleich um sieben Prozent auf 888,1 Millionen Euro und das bereinigte EBITDA legte um 13 Prozent 142,2 Millionen Euro zu. In den ersten neun Monaten wurde der Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahr von 2.361,0 Millionen Euro auf 2.495,2 Millionen Euro um sechs Prozent verbessert. Das bereinigte EBITDA (exklusive Einmalkosten und Erträge) stieg um 16 Prozent auf 356,4 Millionen Euro von 307,4 Millionen Euro. Das Nettoergebnis verbesserte sich um 33 Prozent auf 125,7 Millionen Euro (94,7 Millionen Euro). 

Erfreuliches Europa-Ergebnis

Erfreulich entwickelte sich das europäische Ziegelgeschäft. Vor allem in den Wachstumsmärkten Osteuropas konnte Wienerberger seine Marktposition optimal nutzen. In Westeuropa war die Nachfrage insgesamt stabil. Erfolgreich umgesetzte Maßnahmen zur Verbesserung der Kostenstruktur führten zu einer deutlichen Steiegrung der Profitabilität. Der Divisionsumsatz der ersten neun Monate konnte um sieben Prozent auf 1.433,8 Millionen Euro  gesteigert werden. Das bereinigte EBITDA der ersten neun Monate verbesserte sich zum Vorjahres-Vergleichszeitraum deutlich um 16 Prozent auf 271,7 Millionen Euro. 
Die Absatzmärkte in West- und Osteuropa entwickelten sich zuletzt stabil bis leicht wachsend. Die umfassenden Restrukturierungen in Frankreich greifen und führten auch im dritten Quartal zu einer Ergebnissverbesserung. Positive Ergebnisbeiträge kamen aus den jüngsten Akquisitionen innovativer Hertseller für vorverkabelte und vorisolierte Rohre. Die Restrukturierung im keramischen Rohrgeschäft wurde abgeschlossen und ermöglichte bereits im dritten Quartal eine deutliche Verbesserung des EBITDA. Der Divisionsumsatz stieg um sechs Prozent auf 819,4 Millionen Euro, das bereinigte EBITDA der ersten neun Monate um acht Prozent auf 72,7Millionen Euro.

Voll auf Kurs

Die Neuaufstellung der Division in den letzten Jahren war erfolgreich. In den ersten drei Quartalen 2018 zeigte die Division daher eine starke Entwicklung. Besonders positiv waren das Wachstum im nordamerikanischen Rohrgeschäft sowie der signifikante Ergebnisbeitrag des im Vorjahr übernommenen Vormauerziegelproduzenten in Mississippi. In den ersten neun Monaten stieg der Umsatz augrund von Währungsverschiebungen zwar nur um 0,4 Prozent von 234,0 Millionen Euro auf 235,0 Millionen Euro, das bereinigte EBITDA verbesserte sich jedoch deutlich um 45 Prozent auf 30,7 Millionen Euro.„Die Umsetzung unserer Unternehmensstrategie mit den drei Eckpfeilern Operational Excellence, organisches Wachstum sowie Wachstumsprojekte und Portfoliooptimierungen wird konsequent und zügig vorangetrieben", sagt Wienerberger CEO Heimo Scheuch. Bei Operational Excellence arbeite man daran, die Ziele schneller als ursprünglich vorgesehen zu erreichen. Die bisherigen Ergebnisse dieser Arbeit seien vielversprechend. Ebenso wolle man noch rascher Wachstumschancen durch Unternehmenszukäufe in strategisch interessanten Geschäftsfeldern und Märkten wahrnehmen. „Wir sind also voll auf Kurs, um unsere Ziele für 2018 zu erreichen", so Scheuch. 

Blick in die Zukunft

Aufgrund der guten Entwicklung der vergangenen drei Quartale bestätigt Wienerberger erneut die konkretisierte Ertragsprognose 2018 von 460 bis 470 Millionen Euro bereinigtes EBITDA. Mittelfristig hat Wienerberger das nunmehr erhöhte EBITDA-Ziel für 2020 von rund 680 Millionen im Fokus. 

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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