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Wietersdorfer baut Werk in St. Petersburg

25.10.2010

Klagenfurt, 19. Oktober 2010 – Mit dem Bau einer Fertigmörtelanlage in St. Petersburg will die Wietersdorfer Gruppe die Präsenz ihrer Marke Baumit verstärken und den Marktanteil bei Trockenprodukten und Fassadensystemen in der Region weiter ausbauen.

Wietersdorfer investiert in dieses Projekt rund 10 Mio. Euro. Der Baubeginn des Werkes hat bereits stattgefunden, die Fertigstellung ist für Mitte 2011 geplant. Die Kapazität der Anlage wird in der ersten Ausbaustufe 50.000 Tonnen pro Jahr betragen.

 

Baumit ist bereits seit 1998 auf dem russischen Markt tätig, zunächst in einer Kooperation mit dem Dämmstoffhersteller Pfleiderer, seit 2004 gibt es eine eigene Baumit Russland mit Vertriebsbüros in Moskau, Ufa (Ural) und einer Repräsentanz in Krasnodar.

Für Dr. Ulrich Glaunach, Sprecher der Geschäftsführung der Wietersdorfer Industriebeteiligungen, ist das Projekt eine wichtige Investition in die Zukunft: „Wir denken, das Umfeld passt für den industriellen Einstieg in den russischen Markt: Es gibt zunehmend Kaufkraft für leistungsfähige Produkte und das Dämmen von Fassaden rechnet sich schnell im russischen Klima.“

 

Hochpreissegment im Fokus

Derzeit sind rund 200 Baustoffhersteller mit einer Kapazität von 6 Mio. Tonnen in Russland vertreten, das durchschnittliche Wachstum des Baustoffmarktes in den vergangenen 5 Jahren betrug rund 5 - 15 %. Baumit wird auch weiterhin das Hochpreissegment ansprechen, jedoch auf einem Preisniveau, das die geplanten Absatzmengen ermöglicht.

 

Wirtschaftliche Entwicklung

Wietersdorf sieht die wirtschaftliche Entwicklung Russlands positiv. Das Wachstum der Wirtschaft könnte sich auf dem hohen Niveau von ca. 4 - 5 % p.a. fortsetzen. Der Bedarf an qualitativem Wohnbau und verbesserter Infrastruktur ist hoch und bietet gute Möglichkeiten auch für mittelständische Unternehmen.

www.wietersdorfer.com

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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