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Boels kaufte Drott, Pierre Boels über die Motive.

Wir wollen noch weiter ausbauen

11.05.2015

Drott wurde mit 1. Mai vom holländischen Vermietungsunternehmen Boels übernommen.  Wolfgang Pozsogar sprach mit  Pierre Boels über die Übernahme und Zukunftspläne. 

Boels Rental ist eines der führenden europäischen Vermietungsunternehmen im Bereich Maschinen, Werkzeuge, mobile Raumsysteme sowie Event-Equipment. Derzeit werden in über 320 Niederlassungen in neun europäischen Ländern rund 2500 Mitarbeiter beschäftigt. Geleitet wird Boels Rental seit 1996 von Pierre Boels, dem Sohn des Firmengründers. Wolfgang Pozsogar sprach mit ihm über die Übernahme von Drott.

Was hat Sie bewogen, Drott zu kaufen?

Verfügbarkeit ist eines der wichtigsten Erfolgskriterien bei der Vermietung und dazu benötigt man nun einmal ein großes Netzwerk. Mit den neuen Niederlassungen von Drott und unseren elf Filialen haben wir in Österreich jetzt 20 Standorte. Dieses Netz wollen wir noch weiter ausbauen. Wir möchten vor Ort bei unseren Kunden sein. Ein weiterer wichtiger Grund für die Übernahme war, dass wir mit Drott unsere Kompetenz in den Bereichen Tiefbau, Straßen- und Wasserbau sowie Galabau ausgebaut haben.

Sie bieten aber nicht in jeder Filiale das gesamte Portfolio?

Wir wollen unseren Kunden vor Ort helfen. Aber wir sind Generalist und haben ein umfassendes Portfolio. Deshalb haben wir Kompetenzzentren geschaffen, die sich an unseren Produktsegmenten orientieren. Hebetechnik beispielsweise werden sie nicht in jeder Filiale finden. Aber Sie können sie in jeder Filiale bestellen. Für spezifische und komplexe Fragen zu den Produktsegmenten steht dann das Kompetenzzentrum zur Verfügung.

Minilease oder Outsourcing – werden Sie diese Themen auch in Österreich forcieren?

Wir werden solche Leistungen künftig auch in Österreich anbieten. Minilease ist eine Art Operation Leasing, wo jemand etwa 300 Hilti-Maschinen leasen kann. Wir glauben, dass diese Themen künftig an Bedeutung gewinnen werden, denn für immer mehr Baufirmen wird die Nutzung, also Verfügbarkeit und Qualität, wichtiger als der Besitz der Maschine.

Übernehmen Sie mit Drott auch den Vertrieb von Doosan und Bobcat?

Nein. In unser Geschäftsmodell passt kein Neumaschinenverkauf. Wir werden alle Vereinbarungen mit den Kunden erfüllen, aber den Verkauf beenden.

Und wie sieht es mit den Mitarbeitern von Drott aus?

Boels will wachsen, schneller wachsen. Deshalb brauchen wir jeden guten Mitarbeiter und dieses Potential war für uns mit ein Grund, weshalb wir Drott gekauft haben.

Wann haben Sie Entschluss gefasst, bei Drott einzusteigen?

Wir kennen die Firma Drott schon lange und die Übernahme hat sich in gutem Einverständnis mit den ehemaligen Eigentümern entwickelt.

Sie sind auch ein Österreich-Urlauber?

Österreich ist für uns eines der schönsten Länder Europas. Wir sind dort fast jedes Jahr ein- bis zweimal auf Urlaub.

Danke für das Gespräch Herr Boels.

Autor/in:
Wolfgang Pozsogar
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