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Wirtschaftsbericht 2011: Überraschend frühes Ende der Krise

14.07.2011

Die Gesamtwirtschaft erholt sich dem kürzlich vorgestellten Wirtschaftsbericht 2011 überraschend schnell - und zur Lokomotive für heimische Firmen avanciert erstmals seit Jahren nicht mehr das Ostgeschäft, sondern Deutschland. Doch Ökonomen sehen auch große Risiken.

Österreich ist laut dem von der Bundesregierung vorgestellten "Wirtschaftsbericht 2011" deutlich schneller aus der Krise gekommen als die meisten anderen Länder der EU – das Tempo hat die meisten Ökonomen und auch die Regierung selbst überrascht.

Die Rolle der Wachstumslokomotive hatte zum ersten Mal seit Jahren wieder Deutschland und weniger das Ostgeschäft. Dank der guten Konjunktur wird auch das Budgetdefizit 2011 und 2012 geringer ausfallen als zuvor geschätzt. Renommierte Ökonomen, die in dem Bericht zitiert werden, sehen die österreichische Entwicklung als sehr positiv.

Trotzdem gebe es sehr große Risiken, etwa das Schuldendesaster in Griechenland und Gefahren aus anderen Euro-Ländern.

Nach Schätzungen des Internationalen Währungsfonds wird in etwa fünf Jahren das Verhältnis zwischen Österreich und Deutschland wieder so sein wie vor der Krise: In Österreich ein Wachstum von plus 1,8 Prozent und in Deutschland plus 1,3 Prozent.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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