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WKÖ: Öffentliche Hand muss KMU stärker berücksichtigen

18.07.2011

Die Bundessparte Gewerbe und Handwerk fordert, dass öffentliche Auftraggeber kleine und mittlere Betriebe weitaus stärker berücksichtigen soll als bisher. Bei vielen Großaufträgen hätten "kleinere Betriebe keine faire Chance."

Kleine und mittlere Baubetriebe sollen mehr vom Aufschwung profitieren – und dafür soll sie die öffentliche Hand bei der Vergabe von Aufträgen weit stärker berücksichtigen, fordert Konrad Steindl, Obmann der Bundessparte Gewerbe und Handwerk.

„Öffentliche Aufträge werden oft an Generalübernehmer vergeben. Zum Beispiel beim Bau eines Krankenhauses, das mit 40 Millionen Euro budgetiert ist, können nur Großkonzerne zum Zug kommen. Kleinere Betriebe haben keine faire Chance.”

Daher sei es sinnvoll, Anlagenplanungen wieder getrennt zu machen. “Generell soll die öffentliche Hand von der Vergabe an Totalübernehmer absehen“, meint Steindl.

Sollte doch ein Generalübernehmer zum Zug kommen, müsse laut Steindl der Fairness-Katalog greifen. Um den Preisdruck von den Subunternehmern zu nehmen, sollten bestimmte Standards eingehalten werden.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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