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Wohnbau in ungewöhnlicher Größe

24.03.2009

Entlang der Vorgartenstraße im 2. Bezirk entsteht der zehngeschoßige Wohnbau „Wohnen am Park“. 274 Wohnungen mit Wohnflächen von 51 bis 135 Quadratmeter werden bis Mitte 2009 bezugsfähig sein. Der Wohnbau ist durch keine eindeutige Typologie gekennzeichnet.

Auf ein Regelgeschoß wird verzichtet, und kein Abschnitt gleicht dem anderen. Den Architekten Anna Popelka & Georg Poduschka ist eine nachhaltige Architektur mit räumlicher Vielfalt gelungen. Jedes Stockwerk ist ein Unikat, wobei durch vertikale Verzahnung der Geschoße mittels interner Lufträume im Mittelgang­bereich zusammenhängende Einheiten geschaffen werden. Die weitläufige Wohnhausanlage besteht aus acht Obergeschoßen, zwei Dachgeschoßen und einer offenen Erdgeschoßzone mit Durchgängen und Durchblick zum direkt angrenzenden Rudolf-Bednar-Park mit überdachten Spiel- und Sportplätzen. Die Erschließung des Hauses erfolgt über vier Stiegenhäuser. Eine markante Fassadenstruktur, Loggien und Balkone stechen durch eine farbige Verglasung hervor und lockern die Fassade auf. Im Erdgeschoß ist ein Hausbetreuungszentrum sowie im obersten Geschoß eine Sauna integriert. Die ausgestreckte Dachterrasse, welche die Hauslänge von 190 Meter ausnutzt, ist für jeden zugänglich und lädt zum Spazieren ein. Begrenzt ist der Wohnbau im Süden durch den Parkund und im Norden durch die Strasse, die sich zu einem breiten Boulevard teilweise mit angelegten Vorgärten weitet. Südseitig verlaufen die monoorientierten Geschoßwohnungen, und Nordseitig wertet die räumliche Großzügigkeit der Maisonettewohnungen die benachteiligte Lage auf. Gemeinschaftliche Einrichtungen wie Waschsalon, Kinderspielraum und Mehrzweckraum sollen Voraussetzungen für nachhaltiges, soziales Wohnen schaffen. Die technische Ausformulierung bleibt in den Standards des geförderten Wohnbaus und folgt den Vorgaben des Niedrigenergiestandards.

aus: bauzeitung 12/09, S. 6

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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