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Wolfgang Rieder nach Harvard berufen

12.11.2019

Der Geschäftsführer der Rieder Gruppe widmet sich in diesem Studiensemester als Loeb Fellow Themen wie Klimaschutz und nachhaltiges Bauen.

Wolfgang Rieder setzt erste Schritte zur nachhaltigen Veränderung der Denkweise in der Bau und Designbranche mit Initiativen wie zerowaste und dem Produkt scrapcrete.

Wolfgang Rieder, Chef und Eigentümer der 1958 gegründeten Rieder Gruppe wurde unter 200 Bewerbern als einer von neun Stipendiaten als Loeb Fellow berufen. Er ist damit nicht nur der erste Österreicher, sondern auch der erste Produzent, dem diese Ehre zuteil wird. Die an die Designschule der Harvard University angebundene Loeb Fellowship wurde 1986 durch eine Stiftung des Unternehmers und Philanthropen John L. Loeb begründet. Erfahrenen Praktikern aus verschiedenen Berufsfeldern, die einen Einfluss auf die Gestaltung der gebauten und natürlichen Umwelt haben, wird die Chance geboten, ihr Wissen auf einen höheren Standard zu bringen und mit anderen zu teilen.

First Mover in der Bauindustrie

Rieder setzt sich seit geraumer Zeit für nachhaltigere Architektur ein und versteht sich seit jeher als Produzent hochwertiger Lösungen aus Beton. Parallel zum Baugeschäft engagiert er sich seit einiger Zeit für ökologische Landwirtschaft und nachhaltigen Tourismus. „Alle reden zwar vom Klimaschutz, das Gebot der Stunde lautet, auch etwas zu tun", sagt er. „Ich möchte meinen Aufenthalt nutzen, am Puls der aktuellen Forschungsdiskurse das Verhältnis zwischen produzierender Industrie und Architekturschaffenden neu zu beleuchten." 

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