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Zero Challenge: Architekturwettbewerb für Zentral-Europa

25.04.2012

Der Baustoff-Hersteller Xella lobt in der Region Zentral-Europa den Architekturwettbewerb „Zero Challenge" aus. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung eines zukunftsweisenden Einfamilienhauses, das unter der Verwendung des Baustoffes Ytong und der Mineraldämmplatte Ytong Multipor ästhetische, wirtschaftliche und energetische Kriterien perfekt erfüllt.

„Alle Aspekte zur Energieeffizienz, welche die EU-Richtlinien für Neubauten ab 2021 vorsehen, müssen beim Zero Challenge-Siegerprojekt bereits berücksichtigt sein. Jede weitere benötigte Energie muss aus erneuerbaren Ressourcen abgedeckt werden. Gekürt wird ein Haus, das die Eigenschaften der Ytong-Produkte optimal nützt und der Zeit nachweisbar weit voraus ist", erklärt Claus Steiner, Geschäftsführer Xella Porenbeton Österreich. Das Siegerprojekt soll im Musterhauspark „Blaue Lagune", südlich von Wien, umgesetzt werden.

Zur Teilnahme am Wettbewerb „Zero Challenge" sind Architekten aus den fünf zentraleuropäischen Staaten Österreich, Tschechische Republik, Slowenien, Slowakei und Ungarn eingeladen. Eine Jury, die sich aus fünf international renommierten Architekten der Teilnahmeländer zusammensetzt, wird das Siegerprojekt in einem zweistufigen Verfahren auswählen. 

Ausgeschrieben ist ein zweigeschossiges, nicht unterkellertes Einfamilienhaus für vier Personen mit Null- oder Fast-Null-Energieverbrauch, aber auch unter Berücksichtigung ästhetischer und wirtschaftlicher Kriterien. Die Verwendung natürlicher und zu hundert Prozent wieder verwertbarer Baustoffe ist vorgegeben. Zugleich sollen neueste Technologien eingesetzt werden. Darüber hinaus soll ein „Smart House"-System angestrebt werden, das eine Steuerung des Gebäudes über PC oder Smartphone ermöglicht. „Wir wünschen uns ein Einfamilienhaus mit dem professionelles Facility Management durchgeführt werden kann", erklärt Peter Beneder, Produktmanager Xella Porenbeton Österreich. Auch die ambitionierte EU-Zielvorgabe 20:20:20, die 20 Prozent weniger CO2-Emissionen, 20 Prozent mehr Anteil erneuerbarer Energie und 20 Prozent mehr Energieeffizienz fordert, soll erfüllt werden. Formale Varianten sollen aufzeigen, dass das Haus auch in allen ausgeschriebenen zentraleuropäischen Regionen gebaut werden kann. „Ytong setzt mit dieser Initiative einen großartigen Schritt. Zero Challenge ist für Architekten eine große Chance und eine gute Gelegenheit, die Zukunft des Baus mitzugestalten", zeigt sich Jurymitglied Arch. Dipl.-Ing. Heinz Plöderl von der Ausschreibung begeistert.

 

Die Blaue Lagune in Wiener Neudorf, wenige Kilometer südlich von Wien, ist Projektpartner des Wettbewerbs und mit 74.000 Quadratmetern Europas größtes Areal für Musterhäuser. Insgesamt 85 verschiedene Objekte von rund einhundert verschiedenen Zulieferern sind hier ausgestellt. Pro Jahr besuchen etwa 200.000 Menschen die Ausstellung, davon kommt ein Drittel aus den benachbarten Ländern Tschechische Republik, Slowenien, Slowakei und Ungarn. Das „Zero Challenge"-Siegerprojekt soll auf einer etwa 482 Quadratmeter großen Fläche des Musterhausparks errichtet werden.

 

Weitere Infos unter

www.ytong.at/zerochallenge

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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