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Würth Österreich Zentrale Böheimkirchen

Auf Expansionskurs

10.02.2015

Würth Österreich erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr mit einem Umsatz von 169 Millionen Euro und setzt 2015 auf Expansion.

„Mit dem Wachstum und Betriebsergebnis sind wir unter unseren Erwartungen geblieben, durch unsere relativ gute Marktdurchdringung ist unsere Abhängigkeit von der Auslastung unserer Kunden sehr groß“, erklärt Würth Österreich Geschäftsführer Alfred Wurmbrand.

2015 setzt das Unternehmen mit der Eröffnung von zwei weiteren Kundenzentren in Wien-Landstraße und St. Johann/Pongau sowie der Neueröffnung von Wien-Inzersdorf weiter auf Expansion im Niederlassungsbereich. In den 39 Kundenzentren konnte 2014 ein Rekordumsatz von 28,8 Millionen erzielt werden, das entspricht einer Steigerung von 5,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Auch der e-Commerce-Bereich entwickelt sich den Erwartungen entsprechend gut. „Wir legen unseren Fokus auf Multichannel-Marketing, mit der Stärkung aller Vertriebskanäle werden wir unsere Marktposition weiter ausbauen“, so Wurmbrand.

Im Jahr 2015 strebt Würth Österreich einen Umsatz von 178,7 Millionen Euro an. Per 31.12.2014 beschäftigte das Unternehmen 770 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 432 im Außendienst.

Erstmals über 10 Milliarden Euro Umsatz

Die Würth-Gruppe verzeichnet 2014 gemäß vorläufigem Konzernabschluss einen Umsatz von 10,12 Milliarden Euro. In Lokalwährungen liegt das Wachstum bei 4,8 Prozent. Währungsveränderungen haben die Gruppe einen Prozentpunkt beim Wachstum gekostet.

Alle Regionen konnten ihren Umsatz steigern, auch in Südeuropa nimmt Würth wieder Fahrt auf. Positiv entwickeln sich ebenfalls die Gesellschaften außerhalb Europas, speziell in Nordamerika mit plus 8,6 Prozent. In Deutschland wächst Würth mit 4,1 Prozent. Die größte Einzelgesellschaft der Würth-Gruppe, die Adolf Würth GmbH & Co. KG, feiert 2015 ihr 70-jähriges Firmenjubiläum.

Das Betriebsergebnis wird 2014 nach vorläufigen Berechnungen bei 500 Millionen Euro liegen. Dies entspricht einer Steigerung von 12,4 Prozent. Mit einem Eigenkapitalzuwachs von rund 300 Millionen Euro auf 3,68 Milliarden Euro weist die Würth-Gruppe im Geschäftsjahr 2014 eine Eigenkapitalquote von über 45 Prozent aus und ist damit sehr solide finanziert.

Die Anzahl der Mitarbeiter erhöhte sich 2014 von 63.571 auf 66.044; dieser Anstieg war vor allem in vertriebsnahen Bereichen zu verzeichnen.

Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe, ist zufrieden mit den Kennzahlen des Jahres 2014. „Die Entwicklung der Würth-Gruppe zeigt einen klaren Aufwärtstrend trotz teilweise sehr schwieriger Einflüsse der Weltwirtschaft wie zum Beispiel in Russland, und zwar weltweit. Wir blicken optimistisch ins Jahr 2015 und investieren weiterhin in zusätzliche Verkäufer und gezielt in Wachstumsmärkte und Vertriebskanäle wie E-Business.“

Autor/in:
Redaktion Color
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